Zu Tom Sawyer in den Deilbachsaal

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Was wir bereits wissen
Begegnung mit Tom Sawyer, Huckleberry Finn und Indianer-Joe: Kinder der Wilhelm-Ophüls-Schule führen ein Musical nach Mark Twain auf. Es gibt zwei Vorstellungen – am Freitag und Sonntag.

Langenberg..  Der Deilbach wird zum Mississippi, die alte Halle von Gardinen Bender zum Örtchen St. Petersburg/Missouri – zu Tante Pollys kleinem Häuschen, zur Jackson-Insel und zur McDuff-Höhle: Tom Sawyer und Huckleberry Finn kann begegnen, wer am Freitag- oder Sonntagnachmittag den Deilbachsaal der Windrather Talschule an der Panner Straße 12 besucht. Und natürlich werden auch Indianer-Joe und Muff Potter dort anzutreffen sein, wenn Schüler der Wilhelm-Ophüls-Schule gleich zweimal das Musical „Tom Sawyer“ aufführen – frei nach dem gleichnamigen Jugendbuch Mark Twains.

Seit Wochenbeginn schon laufen im Deilbachsaal die letzten Proben zu dem Stück, an dem die Jungen und Mädchen der 3. und 4. Klasse ein ganzes Schuljahr lang gearbeitet haben. Unter Leitung der Musikpädagogin Heike Trimpert (Musik und Bewegung) und der Theaterpädagogin Ute Kranz (Spiel) haben die 54 Kinder das Musical einstudiert, das Wolfgang Fricke nach dem bekannten Roman von Mark Twain geschrieben hat.

Zwei Freund in großer Gefahr

Im Ankündigungsschreiben zur Aufführung wird auch noch einmal daran erinnert, wovon die wohl berühmteste Jungengeschichte der Welt handelt: „Tom Sawyer lebt bei seiner Tante Polly und ist nie um eine Idee verlegen: Sei es, sich vor dem lästigen Zaunstreichen zu drücken oder die schöne Becky, des Richter Thatchers Tochter, zu beeindrucken. Aber als er und sein Freund Huck einen Mord beobachten und der finstere Indianer-Joe fliehen kann, geraten er und seine Freunde in größte Gefahr.“

Und dann finden sie einen Schatz...

Wie Tom und Huck dieser Gefahr nicht nur entrinnen, sondern am Ende sogar noch einen Schatz finden und steinreich werden, das können große und kleine Musical-Besucher in zwei Aufführungen miterleben: entweder am morgigen Freitagnachmittag oder am Sonntag, jeweils um 17 Uhr. Und vielleicht lohnt es sich sogar, gleich beide Vorstellungen zu besuchen. Denn: „Beide Aufführungen werden Premieren sein, da die Rollen jeweils anders besetzt sind“, erläutern Heike Trimpert und Ute Kranz. Und sie versprechen: „Spannung ist garantiert!“

Karten gibt es für drei bzw. ermäßigt für 1,50 Euro an der Abendkasse. Die öffnet an beiden Tagen jeweils eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.