Wünsche werden wahr
23.04.2010 | 19:03 Uhr 2010-04-23T19:03:00+0200
Velbert. Die Bürgermeister von Heiligenhaus und Wülfrath und Velberts Altbürgermeister Heinz Schemken freuen sich: Am Montag erfolgt der Spatenstich für den Lückenschluss der A44.
Es sei immer sein „sehnlichster Wunsch“ gewesen, dass auf dem Autobahnschild „am Flughafen Düsseldorf Velbert draufsteht“ und man auch eines Tages in einem Zug auf der A44 durchfahren könne. So erinnert sich Heinz Schemken. 1969 wurde er Velberts Bürgermeister; ein Jahr später begann mit der „Linienbestimmung“ die Planung, fing die schier unendliche Geschichte des Lückenschlusses an.
Exakt vier Jahrzehnte sind ins Land gegangen. Und jetzt erlebt Schemken als Alt-Bürgermeister, wie aus dem Wunsch Wirklichkeit wird. „Spätestens im Herbst 2016“ soll laut Landesbetrieb „Straßen.NRW“ das Millionen-Projekt fertig sein, das die Menschen in der Region nicht nur bewegt, sondern auch gehörig gespalten hat. Am Montag nun ist erst einmal der symbolische Spatenstich. Für Schemken der wichtige „Schritt, dass mein Niederberg nicht zur windstillen Ecke wird“. Dass die Region vielmehr Anschluss an die Rheinschiene, ans benachbarte Europa und an Welthäfen wie Antwerpen und Rotterdam erhalte.
Da der Spatenstich, der übrigens „Straßen.NRW“ zufolge gleichzeitig den „Start richtiger Bautätigkeit“ markiert, vor allem eine Bühne für die Vertreter von Bund und Land bietet, unterstrichen im Vorfeld Repräsentanten der Region bei einem eigenen Termin den Stellenwert des Baus. Da hofft Velbert u.a., so Dezernent Andres Wendenburg, mittels „attraktiver Wohnbauflächen“ und verbesserter Infrastruktur dank BAB neue Einwohner anziehen zu können, setzt man auf die „Integration in die Metropole Rhein“. Auch für Wülfrath ist die A 44 ein „wichtiger Faktor“, den demographischen Wandel zu meistern, erklärt Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke. Sie glaubt jetzt grundsätzlich an „neue Zukunftsperspektiven“. Dr. Jan Heinisch erwartet, dass die Zeiten, da man oft Verlierer bei Ansiedlungen gewesen sei, alsbald passé sind. „Wir werden mehr Aufmerksamkeit auf uns ziehen“, sagt der Heiligenhauser Bürgermeister, „das wird uns unglaublich nach vorne werfen.“
22:14
vor allem,was dafür ein theater veranstaltet wird...
riesen zelt mit allem zip und zap - und wer zahlt das alles?????
22:05
Was die Damen und Herren verschweigen. es gibt kein Baurecht. Mit dem Kläger, der gewonnen hat, gibt es keine Einigung, die Hochwasserprobleme die Klagen der Städte Düsseldorf und Ratingen laufen noch sind ungelöst, ein leckes Rückhaltebecken steht vor Gericht in Münster, womit wiederum ein weiterer Teil nicht baubar ist...
Die Kosten sind doppelt so hoch, als vor Gericht angegeben war ja die günstigste Trasse, die man auf Steuerzahlers Kosten gefunden hat, ha ha. Insgesamt eine völlige Fehlplanung zu Lasten der besten Wohnlagen, denn um Lärmschutz wollten sich die Honoratioren, die sich hier so selbstgefällig ablichten lassen, erst gar nicht kümmern.
Der Spatenstich ist mangels Baurecht nur eine Farce. Wer`s braucht...