Werbegemeinschaft Neviges will Wochenmärkte ausrichten

Voll ist’s donnerstags, denn dann ist Wochenmarkt auf der Elberfelder Straße. Geht es nach der WGN, wird der bald noch größer.
Voll ist’s donnerstags, denn dann ist Wochenmarkt auf der Elberfelder Straße. Geht es nach der WGN, wird der bald noch größer.
Foto: FUNKE Foto Services
Das Verfahren um die Erteilung der Konzession für die Velberter Wochenmärkte läuft. Die Nevigeser Werbegemeinschaft rechnet sich gute Chancen aus, den Zuschlag zu bekommen.

Neviges..  Das Verfahren läuft: Noch bis zum 9. März werden Anträge auf Erteilung einer Konzession für die Ausrichtung der Velberter Wochenmärkte in Langenberg, Neviges, Mitte und Am Berg angenommen. Sechs Bewerber sind derzeit im Rennen, darunter auch die Nevigeser Werbegemeinschaft.

„Wir interessieren uns ausschließlich für den Nevigeser Wochenmarkt“, stellt Helmut Wulfhorst klar. Für den Erhalt einer Konzession rechnet sich der zweite Vorsitzende der Nevigeser Werbegemeinschaft gute Chancen aus: „Denn wir haben mehr als alle anderen im Fokus, die Innenstadt zu fördern.“ Konkret heißt das: „Alles Geld, das durch die Händler rein kommt, investieren wir in den Markt oder in die Innenstadt,“ so Wulfhorst. Technisch könne so vieles erneuert und ausgefallene Aktionen möglich gemacht werden. „Wir haben vor, Gutscheine zu verteilen und Kinder mit Animationen zu unterhalten. Außerdem soll der Markt größer werden“, erläutert der Initiator zahlreicher Aktionen in Velbert. Wichtig ist ihm auch die stärkere Bewerbung des Marktes. „Wir wollen, dass mehr Besucher aus umliegenden Städten vom Angebot der Nevigeser Stände angelockt werden, denn so wird auch das Geschäft der Einzelhändler angekurbelt.“

Begeistert ist Wulfhorst von dem Konzept allemal. Dennoch ist bislang nicht abzusehen, an welchen Bewerber die Konzession geht, stützt sich die Auswahlentscheidung der Stadt doch auf zahlreiche Kriterien. „Von Bedeutung ist zum Beispiel die Attraktivität des Marktes“, erklärt Pressesprecher Hans-Joachim Blißenbach.

Erlaubnis gilt für ein Jahr

Zu dieser trügen ein ausgewogenes Sortiment oder auch etwaige Sonderaktionen bei. Neben weiteren, etwa der geplanten Zusammensetzung des Marktes oder dem Erscheinungsbild, zähle das zu den objektiven Kriterien. „Auf diese gründet sich die Auswahlentscheidung zu 70 Prozent, auf subjektive zu 30 Prozent“, so der Stadtsprecher. 1000 Euro koste die Konzession monatlich für alle vier Märkte – gleichwohl ein gutes Geschäft für den Betreiber. „Je länger wir uns mit dem Thema beschäftigen, desto mehr gehen wir davon aus, dass sich die Ausrichtung des Marktes für uns lohnt“, so Wulfhorst. Ob die Werbegemeinschaft die Erlaubnis, bekommt, die dann für ein Jahr gelten wird, entscheidet sich bis zum 1. April. Und Wulfhorst ist zuversichtlich: „Wir sind das einzige Unternehmen, das keinen Profit machen will. Wir wollen allein die Innenstadt nach vorne bringen.“

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE