Was zu viel ist, ist zu viel!

Am Freitag, so las ich jetzt in einer Mail, werden im Lotto beim so genannten Euro-Jackpot 62 Millionen im Spieltopf sein. Ich gebe ja zu: Einen Moment war ich versucht, gleich in die nächste Lottobude zu rennen und einen Schein auszufüllen.


Dann aber habe ich mich doch besonnen und erst mal nachgerechnet. 62 Millionen Euro. Gesetzt den Fall, ich lebte noch 30 Jahre (was deutlich über der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Mannes liegt und somit getrost als ziemlich optimistisch bezeichnet werden kann), so müsste ich nach Knacken des Jackpots täglich 5662,10 Euro (den Rest habe ich gerundet) ausgeben. Jeden Tag! Woche für Woche. Monat um Monat. Jahr für Jahr. Ohne Zinsen!


Ich bin überzeugt: Auf Dauer, also mehr als vier oder fünf Jahre lang, ist das gar nicht zu schaffen. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, mich dem Spiel um den Euro-Jackpot diesmal zu verweigern. Ich bin wieder dabei, wenn’s was zu gewinnen gibt, das ich auch ausgeben kann. Drei Millionen vielleicht?