Verschärfte Kontrollen

Der Kreis Mettmann ist spätestens ab Weiberfastnacht (12. Februar) und bis Aschermittwoch fest in der Hand der Karnevalisten. Wie immer führt dabei die symbolische Schlüsselübergabe in den Rathäusern zur zeitlich beschränkten Geltung des „Narrenrechts“. Nur: Die Kombination Alkohol, Drogen und das Fahren von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr fällt definitiv nicht unter den „närrischen Ausnahmezustand“, warnt die Polizei.

Daher werden die Beamten in der heißen Phase der fünften Jahreszeit verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen durchführen. Sämtliche Dienststellen werden sich rund um die Uhr beteiligen. Die Wahrscheinlichkeit für Verkehrsteilnehmer, in eine Kontrolle zu geraten, ist damit im gesamten Kreisgebiet zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr hoch. Auch Restalkohol am Tag danach birgt immer wieder unterschätzte Gefahren für Verkehrsteilnehmer und steht deshalb ebenfalls im Fokus. Landrat Thomas Hendele, Behördenleiter der Polizei im Kreis Mettmann, appelliert deshalb auch in diesem Jahr: „Verzichten Sie nach Alkoholgenuss auf die Nutzung ihres Fahrzeugs und steigen sie auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen um.“