Velberter wandern zum Offersplatz

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Was wir bereits wissen
Drei verschiedene Touren lockten am Samstag im Rahmen der Neanderland-Wanderwoche. Zur Belohnung gab es Erfrischungen und Musik am Offersplatz.

Velbert..  Am Samstag hieß es: Rucksäcke gepackt, Stiefel geschnürt und auf zu einer der drei Wanderungen, die die Velberter Abteilung des Sauerländischen Gebirgsvereines (SGV) im Zusammenhang mit der Neanderland-Wanderwoche angeboten hat.

Eine Gruppe begab sich „Auf die Pfade der Pilger“ in Neviges, eine weitere stiefelte durch das „urwüchsige Asbachtal“ und die dritte starte ihre Wanderung am Karrenberg-Platz. Sie alle hatten jedoch ein gemeinsames Ziel: den Platz am Offers, wo sie von kühlem Bier, Bratwurst und Live-Musik der Band „Sultans of Swing“ empfangen wurden.

Gruppe startete an der Saubrücke

„Um die sportliche Note herauszukristallisieren, haben wir auch zwei Nordic-Walking-Touren angeboten“, sagt Ingrid Kretzschmar, Pressefachwartin der Velberter SGV-Abteilung, als sie mit ihrer Gruppe vor der Alten Kirche eintrudelt. „Wir sind mit zehn Leuten die kleinere Runde über drei Kilometer gelaufen. Gestartet sind wir an der Saubrücke, dann durch den Herminghauspark und zum Offerbusch“, berichtet sie.

Mit von der Partie waren auch Inge Wilke und Ulrike Kranz. Die beiden Frauen gehen regelmäßig walken, „um in Bewegung zu bleiben.“ Die kleine Tour war für sie also ein Klacks. Auch die Strecke, die sie mit der „netten Gruppe“ gelaufen sind, gefiel ihnen gut.

Neben den Velbertern haben sich auch einige Wanderer der Düsseldorfer SGV-Abteilung auf den Weg zum Offersplatz gemacht. Der erste Vorsitzende, Wolfgang Hilberath, erzählt: „Wir sind mit dreizehn Leuten vom Kettwiger See hierher gelaufen, also eine Strecke von etwa 18 Kilometern.“ Nass geworden sei die Gruppe zum Glück nicht, da sie während des Regens im Wald war. „Ich fand unsere Route sehr gut – abwechslungsreich und ordentlich beschildert. Der Neanderlandsteig ist schon eine tolle Sache“, sagt Hilberath.

Nach dem Wandern wird getanzt

Wilma Panzer, die ebenfalls die Strecke vom Kettwiger See nach Velbert gewandert ist, kann ihm da nur zustimmen. Nun sitzt die 76-Jährige auf einer der Bänke und singt die Lieder der Band gut gelaunt mit. „Unterwegs ging es zwar ziemlich bergauf und bergab, aber man erholt sich schnell. Wenn man zehn Minuten gesessen hat, ist man schon wieder voll drauf.“

Der eine oder die andere hat sogar noch so viel Energie, nach der Wanderung das Tanzbein zu schwingen. Und so kann das Fest nach der Wanderung auf dem Offersplatz mit viel guter Laune, einem gemütlichen Beisammensein und doch noch strahlendem Sonnenschein ausklingen.