Umwandlung in eine Sekundarschule
18.11.2011 | 18:07 Uhr 2011-11-18T18:07:00+0100
Neviges. Die Schulkonferenz der Hardenbergschule hat einmütig den Wunsch geäußert, die Einrichtung in eine Sekundarschule umzuwandeln. Man zeigt sich gesprächsbereit.
Die Hardenberg-Hauptschule am Waldschlösschen ist bereit, sich in eine Sekundarschule umwandeln zu lassen. Dies beschloss die Schulkonferenz am Donnerstag Abend nach eingehender Beratung. Lehrer, Schüler- und Elternvertreter votierten einstimmig für diese Willensbekundung. Nun ist die Stadt Velbert am Zuge. Denn Voraussetzung für die Einrichtung einer Sekundarschule ist ein entsprechender Antrag bei der Bezirksregierung. Diese muss dann prüfen, ob die erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind.
Der kommissarische Leiter der Hardenbergschule, Joachim Kohlhage, macht im Gespräch mit dieser Zeitung deutlich, dass seine Einrichtung auf jeden Fall bei den Anmeldungen im kommenden Februar neue Schüler aufnehmen werde. „Bis dahin werde es wohl noch einen heißen Tanz“ geben, prophezeit der Pädagoge. „Wir signalisieren mit unserer Willenserklärung Gesprächsbereitschaft“, macht Kohlhage deutlich. Die Schule sei bereit, sich zu verändern, will aber auf jeden Fall überleben. Bedauerlich findet der Schulleiter, „dass bisher die ganze Diskussion an den Kindern vorbeigeht“. Gerade um die Schülerklientel der Haupt- und Realschulen müsse man sich kümmern. „Es sind immer die gleichen Kinder, die die Verlierer sind“, stellt Kohlhage fest.
In Velbert seien gerade in den vergangenen fünf bis sechs Jahren stets die Hauptschüler durch Verlagerungen der Schulstandorte „auf die Reise geschickt“ worden. Die Stadt habe den Jugendlichen dabei immer weitere Wege zugemutet.
Mit dem Signal zur Gesprächsbereitschaft mit dem Ziel der Umwandlung sollen den Schülern der Hardenbergschule Zukunfts-Perspektiven eröffnet werden.
0mitdiskutieren