Ultramarathon über 100 Kilometer führt durch Velbert

Auch der Panoramaradweg ist Teil der Strecke, hier der Verpflegungspunkt am Brauhaus beim 2014er Lauf.
Auch der Panoramaradweg ist Teil der Strecke, hier der Verpflegungspunkt am Brauhaus beim 2014er Lauf.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der WHEW 100, ein Lauf über 100 Kilometer von Wuppertal über Hattingen und Essen nach Wuppertal zurück, startet am 2. Mai. Der Velberter Raimund Slabon ist dabei.

Wuppertal/Velbert..  100 Kilometer zurücklegen? Die wenigsten würden auf die Idee kommen, dies zu Fuß zu erledigen, geschweige denn laufend. Doch beim WHEW 100 (Wuppertal, Hattingen, Essen, Wuppertal) brennen die Läufer nur darauf, genau diese Strecke zu laufen. Vergangenes Jahr feierte der Ultramarathon im Bergischen Land Premiere – insgesamt 314 Starter waren über alle Distanzen und in allen Disziplinen gemeldet.

Dieses Jahr haben die Veranstalter Guido Gallenkamp und Jens Mewes die Neuauflage des Ultramarathons gewagt. „Die Strecke ist bis auf kleine Änderungen die gleiche geblieben.“ Eine Rundstrecke, die sich über 100 Kilometer erstreckt – etwas Vergleichbares findet man in der Umgebung nicht. „In Leipzig gibt es noch einen Ultramarathonrundlauf oder in der Schweiz“, sagt Mewes. Die Laufstrecke führt über Bahntrassen und durch grüne Landschaften – und „auch mitten durch die Herzen der Städte:“ Das sei einmalig und sorgte bei der Premiere für durchweg positives Feedback von Läufern und Zuschauern.

Anmeldungen bis Ende April

Los geht es am 2. Mai in Wuppertal. „Wir starten wieder um 7 Uhr.“ Der erste Läufer sollte dann am 75 Kilometerpunkt am Velberter Brauhaus gegen 11.30 Uhr angelangt sein. „Aber natürlich haben wir auch viele langsamere Läufer, da können die letzten so gegen 18 Uhr erwartet werden.“

Bislang konnten die Organisatoren für den Lauf 47 Anmeldungen für den reinen 100 Kilometerlauf entgegen nehmen. „Wahrscheinlich werden das auch nicht viel mehr werden, denn auf so was muss man sich schon vorbereiten“, gesteht Mewes ein, der auch dieses Jahr aufgrund der vielen Organisationen nicht mitlaufen wird. „Vielleicht kommen da noch maximal fünf dazu.“ Anmeldungen werden aber noch bis Ende April für sämtliche Disziplinen angenommen.

Mit dabei ist dieses Mal der Velberter Raimund Slabon, ein sehr erfahrener Ultra-Läufer, der im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mitlief, sondern sich um den Verpflegungsstand kümmerte. Dieses Jahr versorgt dann seine Tochter Julia Oeder mit etlichen anderen Helfern die Läufer am Stand.

Dass der Wuppertal-Hattingen-Essen-Wuppertal-Lauf aber insgesamt schon bei seiner Premiere eine gelungene Veranstaltung gewesen sein muss, zeige der Umstand, dass „alle Vereine und ehrenamtlichen Helfer aus dem Vorjahr wieder mit dabei sind“, freuen sich die Organisatoren Mewes und Gallenkamp.

Veranstalter hoffen auf gutes Wetter

Nun hoffen die Veranstalter auf ähnlich gutes Wetter, wie im vergangenen Jahr, als der WHEW schon im April stattfand und darauf, dass all die Kleinigkeiten, die im vergangen Jahr noch nicht perfekt waren, dieses Jahr rund laufen. „Beispielsweise gab es an einer Stelle im vergangenen Jahr in Wuppertal Probleme mit der Strecke an der Bahntrasse, die noch nicht fertig gestellt war“, so Mewes. Zudem ist auch das Angebot der Verpflegungsstände optimiert worden. Unter whew100.de gibt es sämtliche Infos zum Ultramarathon. Hier finden sich auch die Infos zu den Disziplinen Staffellauf oder Run ‘n’ bike. Der letztjährige Sieger Fernand Clees aus Luxemburg brauchte 8 Stunden, 18 Minuten.