Stadtbücherei Velbert legt Jahresbericht 2013/14 vor

Hat gut zu tun: Die stellvertretende Leiterin der Zentralbücherei in Velbert, Anja Bley.
Hat gut zu tun: Die stellvertretende Leiterin der Zentralbücherei in Velbert, Anja Bley.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Jahresbericht 2013/14 der Velberter Büchereien liegt vor. Die Zahl der Kunden, die das Online-Angebot nutzen, steigt rasant. Mehr Leseausweise wurden ausgegeben.

Velbert..  Länger geöffnet, mehr Besucher, steigende Erlöse, sinkende Aufwendungen: Das ist, kurz zusammengefasst, die Bilanz der Stadtbücherei für das Jahr 2014.

Insgesamt 15 Stunden länger hatten die drei Bibliotheken in den Stadtbezirken geöffnet, lockten 183 000 Besucher in ihre Räume. Das sind zwar weniger als noch 2013, dafür steigt aber die Zahl der Kunden, sie sich im Internet Medien ausleihen. Mehr als 83 000 waren das. Auch die Zahl der Velberter und Velberterinnen, die einen Büchereiausweis besitzen, hat wieder zugelegt auf rund 7200. Besonders schön: Immer mehr Kinder können sich nun Bücher, CDs, Spiele und vieles mehr ausleihen.

Rund 100 000 Medien

Zurückgreifen können die Kunden der drei Stadtteilbibliotheken auf insgesamt mehr als 100 000 Medien. Knapp 80 000 Bücher und Hefte stehen zur Verfügung, dazu kommen knapp 20 000 Hörbücher, CDs, DVDs, Spiele oder Bilderbuchkinos und etwas mehr als 3000 digitale Medien. Klare Favoriten gibt es dabei auch: Auf dem Spitzenplatz bei den Entleihungen landen Kinderbücher, dahinter mit großem Abstand DVDs und Hörbücher.

Doch genug der Zahlen: Auch mit diversen Aktionen hatten die drei Büchereien großen Erfolg – etwa mit den „Lebenden Büchern“: So stellten sich 20 Velberter – etwa die Kinderbuchautorin Anja Dreier-Brückner, der Grimmepreis-gekrönte Blogger und Künstler Norbert Molitor oder Ex-Bürgermeister Heinz Schemken – zur Verfügung. Wer wollte, konnte sich die lebenden Bücher für eine Zeit „ausleihen“, mit ihnen töttern, über Gott und die Welt reden oder über ihre Berufe, ihre Leidenschaften und ihr Engagement.

Außerdem unterstützen die Büchereien das Projekt Lesestart: Eltern mit dreijährigen Kindern können sich hier das Lesestart-Set abholen und gleich einen kostenlosen Leseausweis ausstellen lassen. Für ältere Kinder bieten die drei Häuser Bücherei-Führungen an – dank einer Spende der Rotarier demnächst auch mit Tablet-Unterstützung. Außerdem wollen die Büchereine im Laufe des Jahres WLAN für die Kunden anbieten. Außerdem haben Bibliothekskunden rund um die Uhr Zugriff auf mehr als 2000 Zeitungen und Magazine aus 94 Ländern und in 50 Sprachen. Ach ja: Und die Vorlesepaten gibt es 2015 bereits seit zehn Jahren.