Stadt plant Flüchtlingsheim auf Sportplatz

Bonsfeld..  Auf dem Sportplatz an der Bonsfelder Straße sollen demnächst Container für die Unterbringung von Flüchtlingen aufgestellt werden: Einen entsprechenden Vorschlag will die Verwaltung dem Rat in seiner Sitzung am 11. August machen. Zuvor aber soll bereits untersucht werden, ob sich der Untergrund des „Stadions Bonsfeld“ für eine Bebauung eignet – durch Probebohrungen, die eigentlich für den heutigen Dienstag angekündigt waren, von der Stadt aber gestern aus „verwaltungstechnischen“ Gründen um einige tage verschoben wurden.

Zuvor hatte es massive Proteste von der Langenberger Spielvereinigung gegeben, die für die kommende Saison noch mit ihrem Kunstrasenplatz geplant hatte. Denn: Wenn dort gebohrt wird, werde der Platz irreparabel beschädigt, befürchten die Bonsfelder Kicker. So würden die Bohrungen nicht nur die Drainage des Platzes, sondern auch die Beregnungsanlage zerstören.

Sorgen, die der Vorsitzende des Bürgervereins Langenberg teilt. In einem Brief warnte Wolfgang Werner Bürgermeister Dirk Lukrafka davor, genau solche Fakten wie im Nizzatal zu schaffen, wo man durch die Zuschüttung des Freibades unumkehrbare Fakten geschaffen habe. Er lud Lukrafka ein, beim Stammtisch des Bürgervereins am Dienstag kommender Woche die Bürger „aus erster Hand“ zu informieren.