Stadt informiert Bürger über Bauprojekte

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Das alte Krankenhaus soll Platz machen für Wohnraum, auch die frühere Sonnenschule an der Ansembourgallee wird abgerissen und noch vieles mehr tut sich in Neviges. Über gleich vier neue Projekte informiert die Stadt Velbert interessierte Bürger am Mittwoch, 4. März, in der Feuerwache Siebeneicker Straße. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr, aber bereits ab 16 Uhr hängen die Pläne dort zur Besichtigung aus.

Zum ersten Projekt: Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplans Hospitalstraße / Tönisheider Straße ist die Planung, die Flächen des ehemaligen Krankenhauses neu zu entwickeln. Dort sollen Einfamilienhäuser und eventuell Geschosswohnungsbau mit insgesamt etwa 30 Wohneinheiten entstehen. Da zwischen den Grenzen Hospitalstraße und Löher Straße ein Höhenunterschied von mehr als 20 Metern liegt, wird es hier drei Zufahrten zu dem neuen Wohngebiet geben.

Spannend wird es auch an der Bernsaustraße, auf dem Grundstück direkt neben Kaufpark. Die alten Garage und Schuppen sollen Platz machen für altengerechte Wohnungen. Der Kaufpark bleibt auf jeden Fall bestehen, auch das unter Denkmalschutz stehende Nostalgie-Cafe, das das Baugelände zur Elberfelder Straße hin begrenzt, bleibt unangetastet.

Veränderungen auch im David-Peters Quartier: Das David-Peters- Haus, die alte Feuerwache und der ehemalige Awo-Stadtteiltreff stehen leer, noch hat sich kein Investor gefunden. Das 5 000 Quadratmeter große innerstädtische Grundstück liegt weitgehend brach. Ziel des Bebauungsplans David-Peters-Haus ist eine neue städtebauliche Gliederung des Gebietes, um neue Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen.

Anlass des Bebauungsplanverfahrens Ansembourgallee ist es, das Gelände der ehemaligen Grundschule Sonnenschule als Wohnbauflächen nutzbar zu machen. Das Plangebiet ist über die Tönisheider Straße erschlossen.

Und auch in Tönisheide tut sich einiges: Am Rande der Siedlung an der Wimmersberger Straße gibt es beidseitig des Meiberger Weges unbebaute Flächen, die im Flächennutzungsplan als Wohnbauflächen dargestellt sind. Ziel des Bebauungsplanverfahrens Meiberger Weg ist es, zwischen dem bestehenden Siedlungsbereich und den vorhandenen Siedlungsteilen attraktive Einzel- und Doppelhäuser zu bauen. Die Häuser sollen sich mit zwei Geschossen der Umgebung anpassen.