SPD ermöglicht in Neviges Einblicke in Welt des Glaubens

Die Velberter SPD organisierte zusammen mit dem Franziskanerorden eine Führung durch Dom und Kloster. Die Nachfrage war so groß, dass ein weiterer Termin eingerichtet werden soll.
Die Velberter SPD organisierte zusammen mit dem Franziskanerorden eine Führung durch Dom und Kloster. Die Nachfrage war so groß, dass ein weiterer Termin eingerichtet werden soll.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
SPD-Sommerprogramm ermöglichte es einer Besuchergruppe, unter der Leitung von Bruder Peter Fobes den Dom und das Kloster kennen zu lernen.

Bei ausgezeichnetem Wetter nahmen zahlreiche Menschen aus Velbert und Umgebung an einer Führung durch den Mariendom und das Franziskanerkloster teil. Franziskaner-Bruder Peter Fobes nahm sich Zeit für die Besucher und referierte gerne zur Geschichte und Architektur des Doms, beantwortete im Anschluss bei einem Rundgang durch das Kloster Fragen rund um den Franziskanerorden.

Der informative Nachmittag war Teil des Sommerprogramms der SPD, das wieder unter dem Motto „Ein Sommer in Velbert“ läuft. „Wir wollen mit unseren Angeboten zeigen, dass auch die eigene Stadt attraktiv sein kann und man viel erleben kann“, sagte Claudiu Simion, der mit seinem Parteigenossen Sebastian Hampf den Rundgang in Zusammenarbeit mit dem Franziskanerorden organisiert hatte.

Dass die Veranstaltung ein Erfolg war, bestätigt auch der Alt-Nevigeser Horst Eigermann, der von einem Freund von dem Angebot gehört und sich sofort dafür begeistert hatte: „Meine Frau und ich haben uns daraufhin kurzfristig dazu entschieden, an der Führung teilzunehmen. Wann hat man schon die Chance, von einem Experten Informationen zur Geschichte dieser historischen Bauwerke und zu den Franziskanern zu bekommen?“ Das konnte auch Gabi Hirsche nach der Führung bestätigen: „Da ich sehr selten Zeit dafür habe, den Dom zu besuchen, habe ich mich einfach mal angemeldet.“ Bruder Peter sei ein geduldiger Gastgeber, dem viel daran gelegen habe, dass die Besucher einen tieferen Einblick in diese katholischen Einrichtungen gewinnen konnten.

Präsenz der Franziskaner stärken

Obwohl der Mariendom und auch das Kloster seit vielen Jahren stadtteilprägende Institutionen sind, waren es doch vergleichsweise viele Interessierte, deren Namen auf die Anmeldeliste kamen. „Insgesamt hatten wir 14 Anmeldungen, am Ende sind aber mehr als 20 gekommen“, freute sich Hampf. Der Überhang war so groß, dass nun ein weiterer Termin angeboten werden soll, bei dem die zentralen Einrichtungen katholischen Glaubens aus Neviges näher gebracht werden sollen. SPD und Franziskanerorden – da war wider Erwarten keine Hürde zu überwinden. „Als die beiden Herren von der SPD zu mir kamen, hatten sie schon einen genauen Plan, wie alles ablaufen könnte und ich habe dem direkt zugestimmt“, sagte Bruder Peter, der seit mittlerweile vier Jahren Ordensbruder in Neviges ist und dort das Amt des Wallfahrtssekretärs bekleidet.

Öffentlichkeitsarbeit sei immer eine lohnende Investition: „Mir ist es wichtig, dass die Präsenz der Franziskaner bei den Velbertern gestärkt wird. Immer wieder sollte erklärt werden, was Wallfahrt ist und welche Motive ihr zugrunde liegen.“

Nach dem Rundgang wollten die Teilnehmer noch nicht gleich wieder nach Hause: Im Nostalgie-Café „Bergischer Hof“ tauschten sie ihre Eindrücke aus, schließlich hatten sie da eben eine für manche völlig andere Welt erlebt.