Sparkasse saniert Gebäudetrakt der Velberter Hauptstelle

Bis zu 40 Bauleute am Tag sind zurzeit an der Kurze Straße beschäftigt. Derweil hat man die Sparkassen-Mitarbeiter vorübergehend nach Neviges ausquartiert.
Bis zu 40 Bauleute am Tag sind zurzeit an der Kurze Straße beschäftigt. Derweil hat man die Sparkassen-Mitarbeiter vorübergehend nach Neviges ausquartiert.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Haustechnik, Wärmeschutz und Brandschutz: Geldinstitut investiert fünf Millionen Euro an der Kurze Straße.

Die Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert (hrv) hat im Februar ihre größte Einheit, den zentralen Kreditbereich, von der Velberter Hauptstelle an der Fußgängerzone Friedrichstraße nach Neviges ins ehemalige PSI-Gebäude an der Bernsaustraße verlagert. Wohlgemerkt nur vorübergehend. Wenn die rund 70 ausquartierten Mitarbeiter – voraussichtlich im Oktober – nach Velbert-Mitte zurückziehen, werden sie dort nach vollzogener Verjüngungskur wesentlich modernere und zeitgemäßere Arbeitsplätze als zuvor vorfinden.

Denn seit Anfang März sind in den drei gestaffelten, 1975 bzw. 1976 erstellten Bauteilen an der Kurze Straße 8 bis 12 verschiedene Gewerke mit bis zu 40 Bauleuten im Einsatz. Fünf Millionen Euro investiert das Geldinstitut nach eigenen Angaben in die aufwändige und umfassende Sanierung. Sie erstreckt sich über fünf Etagen plus Keller, bezieht zwei Treppenhäuser ein. Die Nutzfläche summiert sich auf 2200 Quadratmeter. Gewerbliche Mieter sind von der Maßnahme ebenfalls betroffen.

Drei große Aufgaben gilt es anzupacken: Haustechnik, Wärmeschutz und Brandschutz. Von „Ertüchtigung“ sprechen die Fachmänner und als einzige Fachfrau Margit Stange, die bei der Sparkasse für die Bauorganisation verantwortlich ist, wiederholt beim Rundgang.

Manche Räume werden neu zugeschnitten; teils ist der Estrich aufgefräst, dort sind die Unterflurkanäle für die Verkabelung zu sehen. Sämtliche Fenster werden erneuert. Und derweil die Fassade zum Innenhof modernisiert wird, bleibt das Aussehen der Fassade zur Kurze Straße hin mit ihrer „hochwertigen“ Travertin-Natursteinverkleidung erhalten. Bald natürlich gründlich gereinigt. Das Dach wird saniert und neu gedämmt. Sowohl die Arbeiten als auch die Kosten, heißt es auf Nachfrage, seien aktuell voll im Plan.