So wenig Arbeitslose im Kreis gab es zuletzt 2012

Freude bei Marcus Kowalczyk, Leiter der Arbeitsagentur Mettmann, über die Entwicklung im Jahr 2014.
Freude bei Marcus Kowalczyk, Leiter der Arbeitsagentur Mettmann, über die Entwicklung im Jahr 2014.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Zahl der Arbeitslosen sinkt im Kreis Mettmann: Anfang 2014 gab es kreisweit insgesamt 18 290 Arbeitslose, zum Jahresende waren es 16 885.

Kreis Mettmann..  Anfang 2014 gab es kreisweit insgesamt 18 290 Arbeitslose, zum Jahresende waren es hingegen „nur“ noch 16 885. „Ich will nichts schönreden, jeder Arbeitslose ist einer zu viel“, meint Marcus Kowalczyk, „aber die Richtung stimmt.“

„Ich freue mich über die Entwicklung im letzten Jahr“, erklärt der Leiter der Arbeitsagentur Mettmann. „Nach dem Höchststand im Februar und dem üblichen saisonalen Anstieg in den Sommerferien haben wir jetzt den niedrigsten Stand der Arbeitslosenzahlen seit Februar 2012.“ Obschon die Unternehmen vorsichtiger agiert und weniger Stellen als noch in 2013 zur Verfügung gestellt hätten, könne man für Juni 2014 – das ist der letzte Quartalsstichtag mit wirklich gesicherten Angaben – wieder einen Anstieg bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf nunmehr 173 910 verzeichnen. Dieser Zuwachs hält schon seit fünf Jahren an. Dabei seien zum Teil „hochqualifizierte Arbeitsstellen“ geschaffen worden, sagt die Chefin des Jobcenters „ME aktiv“, Martina Würker.

Gerne schaut Kowalczyk, dessen erklärtes Ziel seit Dienstantritt die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist, auf die 2014er Kurve der Arbeitslosenquote von Menschen unter 25 Jahren: Die ist von 5,7 auf 4,8 Prozent abgesackt, die Jugendarbeitslosigkeit liegt aktuell unter Vorjahresniveau. „Wir waren dichter dran und haben den Rhythmus der Beratungen erhöht“, so Kowalczyk. Er betont: „Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit bleibt eine Ausbildung oder ein Studium.“ 67 Prozent der 1131 Betroffenen haben weder noch.