Schulpolitik beschäftigt auch Gericht

Die Schulpolitik in Velbert beschäftigt nun auch die Richter des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf. Dort ist inzwischen per Eilantrag die Klage gegen den Ratsbeschluss eingegangen, die Heinrich-Kölver-Schule stufenweise aufzulösen. Das Verfahren sei angelegt, das Gericht prüfe nun unter anderem die Zulässigkeit der Klage, erklärte ein Pressedezernent des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf auf Nachfrage. Zum üblichen Procedere gehöre auch, dass die zuständige 18. Kammer der Stadt Velbert eine zweiwöchige Frist zur Stellungnahme gegeben hat. „Das ist nicht ungewöhnlich.“

Kläger ist nach Auskunft des Pressedezernenten nicht der Verein „Pro Realschule“, sondern ein Elternpaar mit Kind. Unabhängig davon, wie sich die 18. Kammer entscheiden wird, ob sie die Klage überhaupt zulässt, dauert der gesetzlich festgeschriebene Anmeldezeitraum für die Sek I noch weiter bis zum 13. März an. Sollte das Gericht in einem weiteren Schritt der Klage stattgeben, so Mike Trommler, stellvertretender Vorsitzender von „Pro Realschule“, gäbe es weiterhin für die Eltern die Möglichkeit eines nachträglichen Anmeldeverfahrens nur für die Heinrich-Kölver-Schule und der Doppelanmeldung.