Schloss erhält weitere 70 000 Euro

In diesen Tagen erreicht Bürgermeister Dirk Lukrafka ein dritter Fördervertrag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) für das Schloss Hardenberg. Damit stehen weitere 70 000 Euro für die Mauerwerkssanierung der Wehranlage zur Verfügung. Das im 17. und 18. Jahrhundert grundlegend zum barocken Schloss umgestaltete Anwesen gehört seit 2005 zu den mehr als 350 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mitteln von WestLotto aus der Lotto Glücksspirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

Wehrtechnisch bedeutend ist die Ringmauer des Schlosses. Sie wird von vier niedrigen, runden batterietürmen ergänzt, die über gedeckte, in die Wallmauern eingebaute Verbindungsgänge erreichbar sind. Die marode Dachdeckung verursachte umfangreiche Schäden in der Dachkonstruktion und den Decken. Durch aufsteigende Feuchtigkeit und Versalzung fiel der Außenputz großflächig ab. Ein Teil der Kellergewölbe war aufgrund früherer Veränderungen im Gefüge statisch gefährdet. Nach der Dachsanierung und der Fassadensanierung in den vergangenen zehn Jahren erfolgt seit 2012 die Mauerwerkssanierung. Familie Wendt hatte die Wasserburganlage im 17. und 18. Jahrhundert zum barocken Schloss umgebaut.