Rote Hände protestieren gegen Kindersoldaten

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Was wir bereits wissen
Es war mit 200 roten Handabdrücken signiert: das Bettlaken, das Jungend und Mädchen der Grundschule Kuhstraße jetzt an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon schickten. Eine Aktion, mit der gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten in aller Welt protestiert werden soll.

Langenberg..  Im letzten Jahr fand die Premiere statt. Und weil die nicht nur hervorragend klappte, sondern allen Beteiligten – trotz des überaus ernsten Hintergrundes – jede Menge Spaß machte, fand nun eine Neuauflage statt: Wieder sammelten die Jungen und Mädchen der Grundschule Kuhstraße rote Handabdrücke auf einem Bettlaken, um mit dem so entstandenen Kunstwerk gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten in aller Welt zu protestieren.

„Mitgebracht“ hatte die Aktion, die weltweit stattfindet, Bundestagsabgeordneter Peter Beyer, als er im vergangenen Jahr zum Vorlesen in die Kuhstraßen-Schule kam. Er war es auch, der das Bettlaken mit beinahe 200 Handabdrücken von Kindern und Lehrer später an den damaligen Außenminister Guido Westerwelle überreichte; der es seinerseits dann in New York an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon überreichte.

Und so soll es auch diesmal wieder gemacht werden. Unter der Regie von Schulsprecherin Nathalie Miebach wurde im Rahmen der „Politikwoche“ (die WAZ berichtete) wieder ein Rote-Hände-Bettlaken erstellt, das sich bereits auf dem Weg in den Berliner Reichtstag befindet.

Kinderrechte vorbildlich berücksichtigt

Bei einem Besuch dort hörten die Klassen- und Kindersprecher der Kuhstraße übrigens etwas, was die gesamte Schulgemeinde mit Stolz erfüllte: An ihrer Schule, bescheinigte ihnen MdL Peter Beyer, würden Kindermitbestimmungsrechte bereits vorbildlich berücksichtigt.