Radsportverein Velbert lädt aufs Waveboard ein

Gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu halten:Waveboard und Einrad erfordern Koordination. Die Fertigkeit hierzu vermittelte jetzt der Radsportverein Velbert bei einer Ferienmaßnahme.
Gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu halten:Waveboard und Einrad erfordern Koordination. Die Fertigkeit hierzu vermittelte jetzt der Radsportverein Velbert bei einer Ferienmaßnahme.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Bei der Ferienaktion Waveboard, Einrad und Co. von Stadtjugendring und Radsportverein Velbert ging es rasant und kreativ zu.

Schnell, bunt und durcheinander ging es beim Schnupperkurs des Radsportvereins Velbert zum Waveboarden und Einradfahren her. Rund 20 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren machten die Sporthalle Papenfeld unsicher.

Nach kurzer Einweisung durch die Leiterin Martine Kuhn ging das rasante Fahren auch schon los. Schnell schnappten sich die meisten Kinder ein Waveboard. Dieses sieht ähnlich aus wie ein Skateboard, hat aber nur zwei Räder und wird mit viel Schwung gefahren. Einige griffen da lieber zum Einrad.

Wand und Kasten als Stütze

Ein paar waren auch im vergangenen Jahr im Sommer schon bei einer Ferienaktion des Radsportvereins und sausten daher wild und motiviert durch die Sporthalle, während sich einige der jüngeren Teilnehmer noch verkrampft an der Wand oder einem Kasten festhielten und sich zum ersten Mal auf eins der kleinen Fahrgeräte stellten. Doch nach kurzer Zeit ging das alles schon viel besser.

Martine Kuhn gibt Hilfestellung und ruft den Kindern Tipps zum sicheren Fahren zu: „Anlauf! Mit Anlauf und Schwung!“ Zwei Mädchen, die gekonnt auf ihren Boards stehen, fahren nebeneinander und spielen sich damit einen Ball zu. Mit viel Schwung drehen zwei andere gemeinsam Kreise und halten sich dabei an den Händen fest.

Celine versucht sich gerne mal ein bisschen künstlerisch. „Ich kenne das Waveboard und fahre schon etwas länger“, erzählt die Zwölfjährige fröhlich. Mit einem Board vom Radsportverein und bunten Tüchern flitzt sie mit kreativen Bewegungen durch die Sporthalle. Auf dem Einrad zeigt sich die zehnjährige Malin schon sehr sicher und fährt profimäßig durch die Halle: „Wie lange ich schon fahre? Ungefähr seit vier Jahren!“ Dass sie hinfällt, kommt trotzdem noch manchmal vor, aber das passiert natürlich auch den Besten. Sie ist hier zwar mit einem geliehenen Rad unterwegs, hat aber zu Hause auch ein eigenes Einrad, da sie viel Spaß daran hat.

Nachdem sich die Kinder etwas ausgepowert haben, können auch die Kunsträder rausgeholt werden: „Die Kunsträder haben keine Bremse. Da muss erst mal der Dampf raus, bevor die genutzt werden können“, erklärt Martine Kuhn. Sie beschreibt diese Sportarten als „etwas alternativ“ und sagt, was dafür gefordert ist: „Koordination zu lernen ist schwierig, so lernen sie es mit Spaß.“

Vor allem in den Ferien bietet der Radsportverein Velbert viele Schnupperkurse an, bei denen Kinder und Jugendliche ihrem Hobby mit viel Spaß nachgehen können. Und nach diesem Kurs können die Jungen und Mädchen im Sommer auf jeden Fall auch draußen durchstarten.