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Gesamtschulen

Popularität ungebrochen

06.02.2009 | 10:49 Uhr

461 Kinder wurden zu den Velberter Gesamtschulen angemeldet. Wenn die Zahl der auspendelnden Schüler mit bis zu 15% der Grundschüler so hoch bleibt, haben sich damit fast 70% der Eltern von etwa 675 Grundschulkindern im 4. Schuljahr für das gemeinsame Lernen an Gesamtschulen entschieden.

321 Kinder wurden zur Gesamtschule Velbert Mitte, 140 zur Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle angemeldet. Das große Problem: Es gibt nur 230 Plätze, so dass mehr Ablehnungen als Aufnahmen erfolgten.

Schulleiter Gerd Schäfers, bedauert diesen seit über 20 Jahren herrschenden Zustand sehr und wünscht sich von den Politikern vor Ort, dass sie den Wunsch der Eltern nach einer gemeinsamen Schule für ihre Kinder endlich respektieren und den Mut finden, die notwendigen Entscheidungen zu treffen.

Für die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule Velbert-Mitte haben sich neben 88 Gesamtschüler/innen 73 von anderen Schulen angemeldet, darunter v.a. von Realschulen (52) und Hauptschulen (16). Die Kapazität der Gesamtschule ist auf maximal 120 Lernende in der Klasse 11 beschränkt, so dass es auch hier zu Ablehnungen kommen muss. Dies ist besonders problematisch, denn diese jungen Leute stehen 3 Jahre vor dem Abitur oder der Fachhochschulreife und haben nur deshalb keine Chance, weil nicht genug Räumlichkeiten an der Poststraße zur Verfügung stehen. Schulleiter Gerd Schäfers dazu: „Wir haben in Deutschland einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften und können uns gar nicht erlauben Bildungsreserven brach liegen zu lassen. Die Gesamtschule kümmert sich darum, diese Reserven zu fördern. Hätten wir mehr Räume, könnten wir mehr Schüler zu höheren Abschlüssen führen.“

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