Ode an die Freude
10.04.2011 | 17:21 Uhr 2011-04-10T17:21:00+0200
Auf der einen Seite sorgen Wischtechniken in Pastelltönen für einen erfrischenden Eingangsbereich. Ein paar Schritte weiter ziehen die Bilder „Sommerphantasien“ mit kräftigen Farben und abstrakten Formen die Besucher an. Die Künstlerin Mechthild Debbert-Hoffmann versteht etwas davon, teilweise ungewohntes und abstraktes Zusammenspiel von Farben und Formen aufzugreifen und den Besuchern bei ihrer Vernissage „Farben zu Formen“ im Westflügel des Schlosses Hardenberg näher zu bringen.
Mit den einleitenden Worten „Kunst ist Freude und macht Freude“ ist schnell klar, dass die Künstlerin ihren Beruf lebt. Doch wie sie auf die Ideen für ihre Bilder kommt, kann sie nicht erklären. „Ich male einfach, wie es mir in den Sinn kommt“, sagt Mechthild Debbert-Hoffmann. „Die Sommerphantasien sind innerhalb von drei Wochen auf meiner Terrasse entstanden“, so die gebürtige Münsteranerin. „Ganz wichtig ist für mich nur die Harmonie“, fügt sie hinzu und erklärt, dass beim scharfen Rot-grün-Kontrast warme Farben auflockern und ergänzen müssen.
Mitglied im Künstlerbund Velbert
Die Begeisterung für Kunst, Musik und Literatur ist schon während der Schulzeit entstanden. Das musische Elternhaus hat dabei den Grundstein gelegt. Es folgte ein Studium in den Fächern Kunst und Deutsch und die Tätigkeit am Gymnasium und an Gesamtschulen. Durch künstlerische Ausbildungen in verschiedenen Werkstätten im In- und Ausland bildete sie sich weiter. Heute ist Mechthild Debbert-Hoffmann in etlichen Kunstvereinen tätig, ein Mitglied des Künstlerbundes Velbert und betreibt ein eigenes Atelier in Düsseldorf-Benrath.
Doch wer meint, fast jeder Künstler greife zu Farbe und Pinsel, der irrt. Die in Erkrath ansässige Künstlerin scheut sich nicht, ihre Ideen auch mit eher ungewöhnlichen Materialien umzusetzen: Sand und Spachtelmasse verleihen vielen Aquarell-, Acryl-, Kohle- und Ölbildern das gewisse Etwas.
Neben den eigenen Empfindungen liegen ihr die Eindrücke der Betrachter besonders am Herzen. „Ich wünsche mir, dass alle Menschen dasselbe empfinden, wenn sie meine Bilder betrachten“, so die Künstlerin.
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