Neuer Bus bald notwendig

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich rund 50 Fahrerinnen und Fahrer sowie passive Mitglieder und Unterstützer des Bürgerbusvereines Langenberg in der Vereinigten Gesellschaft.
Zur Jahreshauptversammlung trafen sich rund 50 Fahrerinnen und Fahrer sowie passive Mitglieder und Unterstützer des Bürgerbusvereines Langenberg in der Vereinigten Gesellschaft.
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Was wir bereits wissen
Wahlen beim Bürgerbusverein Langenberg liefen nicht reibungslos

Langenberg..  Überraschend war im November letzten Jahres der zweite Vorsitzende des Bürgerbusvereins Langenberg aus persönlichen Gründen zurückgetreten. „Laut Paragraf Neun, Absatz drei...“, verlas Gerd Berker die sehr ausführliche Regelung innerhalb der Satzung des Fahrervereins bei der Jahreshauptsammlung, zu der dieses Mal nur rund 50 des insgesamt 162 Mitglieder zählenden Vereins erschienen waren.

So hatte der Vorstand im letzten Jahr zunächst in einer Ergänzungswahl Rainer Stemberg aus den eigenen Reihen zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Nunmehr musste die Wahl in der Mitgliederversammlung bestätigt werden, was einstimmig geschah. Bis dahin hatte Stemberg sein Amt als Schriftführer kommisarisch weitergeführt, nun wurde er, ebenfalls einstimmig, von Gitta Röcker abgelöst.

Wie anstrengend und verwirrend das Vereinsrecht und vor allem die zu beachtenden Formulierungen sind, musste Berker später bei der Wahl eines neuen Kassenprüfers feststellen. Weil ein möglicher Kandidat verhindert war, schlug er kurzerhand die Wiederwahl von Jochen Neef vor, ohne nach weiteren Vorschlägen zu fragen. Was zunächst durch die Mitglieder bestätigt wurde, wurde unter Punkt Verschiedenes widerrufen: Jochen Neef trat zurück und Günther Biesen übernahm den Posten, ebenfalls einstimmig gewählt.

Bei der Versammlung wurde mit dem Bericht des Kassierers bereits darauf hingewiesen, dass jederzeit die Anschaffung eines neuen zweiten Busses erfolgen könne: „Der jetzige Bus Zwei ist inzwischen seit sieben Jahren unterwegs und hat mehr als 300 000 Kilometer auf dem Tacho. Damit ist er länger als der Durchschnitt unterwegs“, berichtete Gerd Branzke.

Wie stark die Bürgerbusfahrer und -fahrerinnen in den 19 Jahren seit Gründung zusammengewachsen sind, zeigte der Bericht von Gerd Berker, der über das gesamte Jahr neben den vielen Fahrstunden von gemeinsamen Aktivitäten und viel ehrenamtlichen Engagement zeugte.