Neue Ausstellung dreht sich um die Meisterdiebe

Filme wie „Ocean’s Thirteen“ mit George Clooney oder „Mortdecai“ mit Johnny Depp beweisen: Der Mythos des Gentleman-Verbrechers ist noch sehr lebendig. Dabei gehen seine Wurzeln bis in die Zeit der alten Griechen zurück. Schon Herodot erzählt eine Meisterdiebgeschichte. Im Mittelalter beraubte Robin Hood die Reichen, um seine Beute an die Armen zu verteilen. Um die Jahrhundertwende führte in Frankreich der berühmte Arsene Lupin seine kapriziösen Coups durch. So kennt jede Epoche ihren Meisterdieb, der es mit Witz und Verstand schafft, auch noch so raffiniert bewachte Schätze zu rauben. Die neue Ausstellung „Meisterdiebe“ im Schloss- und Beschlägemuseum zeigt vom 29. Mai an, was einen richtigen Meisterdieb ausmacht und was ihn vom gewöhnlichen Kriminellen unterscheidet. Sie erzählt Geschichten, lässt in vielen bewegten Bildern das Flair der jeweiligen Dekaden auferstehen. Aber auch der ständig erfolglosen Detektive und Polizeikommissare wird gedacht, die immer wieder vergeblich versuchen, den kriminellen Genies auf die Schliche zu kommen.