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Mitten drin in der City

19.10.2010 | 18:39 Uhr
Mitten drin in der City

Velbert.Mitten drin in der Velberter City und doch umrahmt von vielem Grün befindet sich die evangelische Kindertagesstätte Kurze Straße (Kurze Straße 31).

Unter der Leitung von Ursula Liensdorf werden hier drei Gruppen mit insgesamt 65 Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren betreut. Jeweils eine Gruppenleiterin kümmert sich zusammen mit einer pädagogischen Mitarbeiterin um eine Gruppe.

Hinzu kommen zwei gruppenübergreifende Kräfte, die stundenweise unterstützend zur Verfügung stehen. „Dank ihrer Hilfe können wir zusätzliche Angebote wie etwa Ausflüge in die nähere Umgebung anbieten“, freut sich die Leiterin, die seit 1992 hier im Einsatz ist. Helle freundliche Gruppenräume mit Spielpodesten, eine große Bewegungsbaustelle, Nebenräume mit großer Puppenecke und einladende Tischgruppen sorgen dafür, dass sich die Kleinen wohl fühlen.

Zwei Erzieherinnen kümmern sich um die Betreuung der Unter-Dreijährigen-Gruppe, für die auch ein gemütlicher Schlafraum zur Verfügung steht. „Wir haben bereits seit einiger Zeit einen Anbau geplant. Wenn dieser endlich realisiert wird, werden wir auch Kinder ab einem Alter von vier Monaten betreuen können.“

Ein großzügiger Außenbereich erstreckt sich rund um das Gebäude und hat eine Extra-Sitzecke für die Kleinsten, Sandmulden, Klettergerüste, Rutschen und sogar eine Lokomotive zu bieten. Die evangelische Kindertagesstätte Kurze Straße gehört zusammen mit der städtischen Kindertagesstätte Kollwitzstraße und der integrativen Kindertagesstätte-Förderzentrum Steeger Straße zu dem Familienzentrum MiO.

Rundum-Betreuung

„MiO steht dabei für ‚Mitten im Ort’“, lächelt die Leiterin, bevor sie auf einen gerade für berufstätige Eltern wichtigen Vorzug dieses Zusammenschlusses kommt. „Eine der drei Kitas ist auch während der Ferien immer geöffnet, so dass eine Rundum-Betreuung kein Problem ist.“ In der Regel sind in der Kurze Straße für drei Wochen in den Sommerferien die Räumlichkeiten geschlossen, außerdem in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Die christliche Ausrichtung der evangelischen Kita zeigt sich zum Beispiel bei den Tischgebeten, an denen selbstverständlich auch die muslimischen Kinder teilnehmen, um auf ihre Weise mitzubeten, und besonders dann, wenn Besuche des Gemeindepfarrers Norbert Plenz auf dem Plan stehen. Er kommt zusammen mit „Lucie, der Kirchenmaus“, eine Handpuppe, die über viele spannende christliche Abenteuer zu berichten weiß. Betreut werden können die Kinder für 25 Stunden pro Woche in der Zeit von 7 bis 17 Uhr.

Nahrhaftes Mittagessen

Die 35-Stunden-Blockbetreuung geht von 7 bis 14 Uhr, Ganztagsbetreuung (45 Stunden) gibt es wahlweise von 7 bis 16 Uhr oder von 8 bis 17 Uhr. Ein nahrhaftes Mittagessen kommt täglich von einer nahe gelegenen Gaststätte.

Birgit Hölker-Schüttler

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