Mitmischen statt nur beobachten

Gestern war erst der zweite Tag des neuen Jahres. Noch Neujahr konnte ich mir in Ruhe Weihnachts- und Neujahrswünsche durchlesen. Es liest sich so leicht: vergeben, lieben, mitfühlen . . . In ruhigen Momenten kann man all das nachempfinden. Und dann ist sie – ganz plötzlich – wieder da, die böse Realität. Nichts ist mehr übrig von all dem Mitgefühl, dem Frieden im eigenen Herzen. Plötzlich ist da der alte Missmut, sind da die alten Bösewichte, die man für sein Seelenunheil verantwortlich machen kann. So las ich gestern von der Entwicklung in der Langenberger Altstadt. Gerade diese Entwicklung habe zur Geschäftsaufgabe nach 17 Jahren geführt, stand dort im Schaufenster. Sind bei einer Geschäftsbeziehung nicht genauso beide „Seiten“ beteiligt, wie auch bei jeder anderen Beziehung? Sind nicht immer beide an einer Entwicklung beteiligt? Es ist so einfach, den Umständen die Schuld zu geben. Da lob ich mir die vielen aktiven Händler und Gastwirte hier, die sich gerade erst noch für die schön geschmückte Altstadt zu Weihnachten ins Zeug gelegt hatten. Eines konnte ich feststellen: die, die diese Entwicklung nur beobachtet hatten, waren nicht unter den Aktiven. Es tut sich hier weiterhin etwas und ich bin gespannt, was sich im künftigen Exbetrieb neu entwickelt.

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