Miteinander reden – von Matthias Spruck

Bürgermeister Dirk Lukrafka liegt bestimmt richtig, wenn er demnächst die Rahmenbedingungen für Kunstausstellungen im Rathaus neu überdenken will.

Das ändert aber nichts daran, dass erst einmal ein Kind mit Getöse in den Brunnen gefallen ist. Und das aufgrund einer Fehlentscheidung: Das Bild von Aline Dahm hätte in der öffentlichen Ausstellung bleiben müssen, bis die Spielregeln neu gefasst werden. Zumindest hätte Lukrafka seine persönliche Entscheidung zum Abhängen des Fotos im persönlichen Gespräch mit Aline Dahm erläutern müssen. Direkt, von Bürgermeister zu Bürgerin.