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Herbstkonzert

MGV 1848 bietet schönes Konzert

24.10.2011 | 18:27 Uhr
MGV 1848 bietet schönes Konzert
Die Welt braucht Lieder: Herbstkonzert Konzert in der Eventkirche des MGV 1848 Velbert-Langenberg. Bild: Detlev Kreimeier

Langenberg.   Ausverkauft war die Eventkirche, in die der MGV 1848 Langenberg zum Herbstkonzert eingeladen hatte. Es war eine ausgewogene Mischung von Liedern des Männerchores, instrumentalen Einlagen des Mandolinenorchesters Bergesklänge aus Overath sowie Soli des Baritons Stefan Wolf.

Ausverkauft war die Eventkirche, in die der MGV 1848 Langenberg zum Herbstkonzert eingeladen hatte. Es war eine ausgewogene Mischung von Liedern des Männerchores, instrumentalen Einlagen des Mandolinenorchesters Bergesklänge aus Overath sowie Soli des Baritons Stefan Wolf.

Unter dem Motto „Wer immer ein frohes Lied auf den Lippen hat, kann kein dummes Zeug reden“ begrüßte Robert Lenatz die Gäste. 200 Zuhörer durften sich zurücklehnen und dem Musikgenuss hingeben. Der Langenberger Hans Schmidt bemerkte „es ist wie immer: Gut.“

Doch dann musste er seine Meinung revidieren. Peter Dresbach, Leiter des Mandolinenorchesters, forderte die Zuhörer zum Mitsingen auf. Erst zögerlich, dann mit Freude und Stimmeinsatz versank „die rote Sonne bei Capri“. „Bella, bella, bella Marie“ ließ merklich das Mauerwerk mitschwingen und bei dem lustigen Mix aus „Heidi“, „Im Frühtau zu Berge“ und „Horch was kommt von draußen rein“ konnte sich niemand mehr entziehen.

Nachwuchs gesucht

Alle sangen oder summten zumindest mit. Hans Schmidt war begeistert davon. „Es ist wohl doch nicht wie immer“ lächelte er. Mit Liedern von Udo Jürgens ging es weiter.

„Wir versuchen, den Spagat hinzubekommen. Wir selbst brauchen dringend jüngere Sänger“, so Klaus Schmitz, 1. Tenor beim MGV. Auch dem MGV fehlt der Nachwuchs. „Wir sind der letzte 4-stimmige Chor, so etwas wie uns gibt es nicht noch einmal“ erzählt er und hofft darauf, bei den Jüngeren auf Gehör zu stoßen.

Doch von denen saß niemand im Publikum. Die Gäste lauschten der Musik und wurden wieder gefordert. Diesmal mit kölschem Platt. Nach anfänglichem Zögern war auch hier die Steigerung deutlich zu hören. Am Ende wollten alle „zo Foß noh Kölle jon!“ - Doch zum Glück blieben sie. Und so klang auch in der Musik noch einmal durch, was den MGV bewegt: Vierstimmig wurde Udo Jürgens Hymne an die Zukunft „Ihr von Morgen“ vorgetragen. Für den Zuhörer war von wehmütig bis lustig alles dabei. Besucherin Monika Scherello: „Einfach toll, ich singe ja auch gern“.

Editha Roetger

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