„Lernen durch tatkräftiges Helfen“

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Was wir bereits wissen
Fünf Monate seines einjährigen Bundesfreiwilligendienstes in Afrika hat Moritz Weßling hinter sich. Jetzt schickte der 19-jährige Langenberger seinen ersten Bericht.

Sega/Kenia..  Mittlerweile ist es schon fünf Monate her, dass ich für „Weltwärts“, den Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Richtung Kenia aufgebrochen bin. In einem kleinen Ort namens Sega, in der Nähe des Victoriasees, lebe, lerne und helfe ich nun, denn der Freiwilligendienst steht unter dem Motto des „Lernens durch tatkräftiges Helfen“.

Zwischen Schule und Krankenhaus

Meine Fähigkeit mich anzupassen und auf ganz verschiedene Situation einlassen zu können hat es mir bisher einfach gemacht, mich schnell einzuleben und wohlzufühlen. Denn anders als erwartet, bin ich nicht nur bei den Kindern in der Schule, sondern habe auch noch Aufgaben in einem Baby Waisenhaus und dem örtlichen Krankenhaus.

Und je besser die sprachliche wie kulturelle Verständigung funktioniert, je mehr Aufgaben kann und darf ich übernehmen. So reichen meine Tätigkeiten von Entwicklung von Bildungsangeboten und Unterrichtseinheiten für das Fach Deutsch, über Pflege und Betreuung der Waisen sowie Verwaltungs- und Organisationstätigkeiten in der Patientenaufnahme des Krankenhauses.

Jeder Tag ist vollgepackt mit unglaublichen Eindrücken, man entdeckt immer Neues, die Umgebung, die Menschen, Dinge anders zu sehen und anzugehen. Der Blick auf diese Welt verändert sich, Wichtiges wird unwichtig und umgekehrt.

Der interkulturelle Austausch soll gegenseitiges Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg fördern. Ich bin der Auffassung, dass nur im Kennenlernen und Aufbau von Verstehen der jeweiligen Lebensweise – gerade in der heutigen Zeit – das Miteinander der Menschen gelingen kann.

Unterstützer sind sehr willkommen

Dabei hilft ein solches Jahr, ein solcher Austausch, meine feste Überzeugung. Wer diese Arbeit unterstützen möchte, für den stehe ich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Erreichen kann man mich derzeit am besten per E-Mail unter post@wesslingp.de.