Landesmeister im Taekwondo
02.01.2009 | 19:17 Uhr 2009-01-02T19:17:22+0100Vier Langenberger Sportler gehören zum Siegerteam. Spannendes Finale in Bielefeld
Vier Langenberger gehören zum Team der diesjährigen Landesmannschaftsmeister im Taekwondo. Mirsad Bajrami, Aylin Neumann, Simon Degen und Deni Eldarchanov von der Taekwondo-Abteilung der Langenberger Sportgemeinschaft waren in der Bezirksmannschaft von Düsseldorf vertreten und kämpften in Bielefeld für ihren Bezirk Düsseldorf.
Auf der Meisterschaft sollten die vier Bezirke der Nordrheinwestfälischen Taekwondo Union, Arnsberg, Köln, Düsseldorf und Münster/Detmold, gegeneinander antreten. Aber das Team aus Arnsberg hatte kurzfristig seinen Start abgesagt. Das Team aus Düsseldorf war mit nur 21 Athleten besetzt. Die Kölner Mannschaft war stark geschwächt. Nachdem sie gegen die Teams aus Düsseldorf und Münster/ Detmold angetreten war, hatten diese gleichviel Siege und Niederlagen zu verbuchen. In der Paarung zwischen den beiden Bezirken kam es zu einem echten Finale.
Das Team aus Düsseldorf unter der Leitung von Trainer Frank Hooge und das Team aus Münster/Detmold unter der Leitung von Hacik Bozukyan lieferten sich einen harten aber fairen Finalkampf. Beide Teams schenkten sich nichts und waren auf Augenhöhe. Die Führung wechselte immer wieder hin und her. Am Ende waren beide Teams gleichauf. Laut Regelwerk der Landesmannschaftsmeisterschaft muss in diesem Fall der am engsten geführte Kampf wiederholt werden. Da es drei Kämpfe gegeben hatte, die nur mit einem Punkt Vorsprung gewonnen werden konnten, musste nun das Los entscheiden welcher Kampf die Entscheidung bringen sollte. Zwei Kämpferinnen sollten die Entscheidung für ihr gesamtes Team herbeiführen.
Die beiden jungen Athletinnen gaben unter lautstarkem Anfeuern ihr Bestes und lieferten sich erneut einen dramatischen Kampf. Immer wieder wechselte die Führung. Kurz vor Schluss konnte Katharina Luhnen den entscheidenden Punkt für ihr Düsseldorfer Team setzen und gewann den Kampf mit 9:8. Damit holte sie den Landestitel für die Düsseldorfer und machte sie sich selbst ein Geburtstagsgeschenk.
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