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„Kulturinarisch“ – die neunzehnte!

21.06.2012 | 06:00 Uhr
„Kulturinarisch“ – die neunzehnte!
Freut sich auf viele Besucher: das Team von „Langenberg kulturinarisch“. Bild : Detlev Kreimeier

Langenberg.   Auch in diesen Sommerferien laden Langenbergs Gastronomen wieder zu Kunst und Kultur ein. Man setzt auf Bewährtes – und bietet Neues.

„15? 16? Oder doch schon Nummer 20?“ Großes Rätselraten zunächst, als man sich gestern im Restaurant Am Bismarckturm, einem der Veranstaltungsorte, traf. Nach einigem gemeinsamen Überlegen stand dann aber schnell fest: Es ist tatsächlich bereits der 19. gastro-kulturelle Veranstaltungsreigen „Langenberg kulturinarisch“, zu dem sieben Gastronomen der Langenberger Werbevereinigung und das Elisabeth-Stift in diesem Jahr wieder Gäste von Nah und Fern an drei Sommerferien-Wochenenden vom 6. bis 22. Juli einladen.

„Und wie immer soll es ein großes Fest sein, mit dem wir uns bei unseren Stammgästen bedanken, uns neuen Gästen präsentieren oder einfach nur daran erinnern: Hej, wir sind noch da“, fasste Marion Weidich (Am Bismarckturm) zusammen, was schon die Initiatoren des ersten „Kulturinarisch-Events“ 1993 inspiriert hatte.

Traditionell wie die Veranstaltung auch das Programm: Man setzt auf Bewährtes. Nur in einem Punkt war man zu einer Änderung gezwungen: Weil die Vereinigte Gesellschaft nicht mehr dabei ist (siehe Info-Kasten), ist Markus Hornbachs „Forsthaus am Sender“ in diesem Jahr gleich zweimal Spielort. So lädt er nicht nur am Sonntag, 22. Juli, zur traditionellen Abschlussveranstaltung ein, bei der die Old Time Serenaders – auch das hat Tradition – Dixieland vom Feinsten präsentieren. Erstmals „bespielt“ das Forsthaus auch den zweiten Sonntag (15. Juli): Geplant ist ein großes Kinder- und Familienfest mit Hüpfburg, der „Rollenden Waldschule“ – aber natürlich auch mit Musik. „Ob das Live-Musik oder etwas anderes ist, steht noch nicht fest“, so Hornbach.

Der ja auch noch ein bisschen Zeit hat, sich das zu überlegen. Macht doch am Freitag, 6. Juli, zunächst das „Galerie Café“ den Auftakt. Dort sind ab 19 Uhr „The Dead Presidents“ mit Harmonika-Blues der besonderen Art zu hören. Tags darauf dann ein Novum bei „Kulturinarisch“: „Wir wollten unserem Publikum mal was ganz anderes bieten“, erklären Arndt Schiller und Charline Vaak, warum im „Alt-Langenberg“ am Samstagabend erstmals Country-Rock zu hören sein wird. „Und dazu haben wir mit ‘Cowboys on dope“ sicher einen Topact gebucht“, so Schiller. Wobei sich dem Publikum ein direkter Vergleich nahezu aufdrängt. Sind doch tags darauf (Sonntag, 8. Juli) im Landgasthaus Wegermann im Wodantal, dem einzigen nicht Langenberger Lokal, ab 11 Uhr die Jungs von „Clearwater“ zu hören.

„Wenn in Florenz die Rosen blühen“ lautmalen die „Bergischen Salonlöwen dann am Freitag, 13. Juli (Einlass 17 Uhr, Konzert ab 19 Uhr) im Elisabeth-Stift – wobei es sicherlich nicht ganz so rau und laut wird wie tags darauf, wenn „Blues Bureau“ im „Alter Markt“ ab 20 Uhr zum „Heimspiel“ antritt.

Und noch ein Heimspiel steht an: „Zwei Stimmen und zwei Gitarren“ heißt es nun schon zum achten Mal, wenn „New Horizons“ am Freitag, 20. Juli, ab 18 Uhr im Restaurant am Bismarckturm im die Saiten greifen. Auf karibisches Flair setzt dagegen das „Meditarrano“: Dort präsentiert am Samstag, 21. Juli, ab 19 Uhr Errol O Johnson echten Jamaica-Reggae.

Harald Wiegand



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