Klinkenputzen für AlldieKunst

Der Vorstand des Fördervereins fürs AlldieKunst-Hauses: (v.l.) Roland Franz (Schatzmeister), Gerda Klingenfuß (2. Vorsitzende), Arndt Backhasu (1. Vorsitzender) und Dr. Christian Reppekus (Schriftführer)
Der Vorstand des Fördervereins fürs AlldieKunst-Hauses: (v.l.) Roland Franz (Schatzmeister), Gerda Klingenfuß (2. Vorsitzende), Arndt Backhasu (1. Vorsitzender) und Dr. Christian Reppekus (Schriftführer)
Foto: frei
Was wir bereits wissen
Der Verein „Kultur in Langenberg“ hat sich einen neuen Zweck gegen: Statt selbst Veranstaltungen zu organisieren, will er künftig das Kunsthaus fördern.

Langenberg..  Seit April 2009 gibt es ihn – den von einer Handvoll Langenbergern gegründeten Verein „Kultur in Langenberg“. Nachdem man zunächst einige Konzerte in der Eventkirche organisiert hatte, war es zuletzt etwas still geworden um“KiL“. Das soll sich nun ändern: Will der Verein sich doch künftig als Mäzen um die Kultur in Langenberg verdient machen – als Förderverein des „Kunsthauses Langenberg“ und seines AlldieKunst-Hauses.

Den Beschluss, sich entsprechend neu aufzustellen, fasste man jetzt in einer Mitgliederversammlung. Zweck des – nach wie vor gemeinnützigen – Vereins sei nun „die ideelle und finanzielle Förderung insbesondere der Aktivitäten von AlldieKunst, dem Projekt des Kunsthauses Langenberg“, teilte Karl-Wilhelm Wilkesmann, Gründungsmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied von „Kultur in Langenberg“ der WAZ mit.

Spenden sind voll absetzbar

Wer sich im neuen Förderverein engagieren möchte, muss nicht zwangsweise Mitglied werden. Wilkesmann: „Wer die vielfältigen und zahlreichen Aktivitäten von AlldieKunst fördern möchte, kann dies durch eine Spende an den Förderverein machen. Diese Spende ist steuerlich voll absetzbar.“

Unterstützer gesucht

Man habe bewusst auf einen Mitgliedsbeitrag verzichtet, erklärt Wilkesmann weiter, um Interessierte nicht abzuschrecken. Denn: „Wir erhoffen uns auf diesem Weg Menschen anzusprechen, die den Weg von AlldieKunst gutheißen und unterstützen wollen, aber mit der Vereinsarbeit weniger zu tun haben wollen.“

Nebenkosten bedrohen Existenz

Wie dringend erforderlich es ist, das AlldieKunst-Haus auf ein solides finanzielles Fundament zu stellen, macht Wilkesmann ebenfalls deutlich: „Allein die laufenden Ne­benkosten sind so erheblich, dass sie das Projekt ständig bedrohen. Bei den bisherigen Erfolgen wäre es eine Schande, wenn das Velberter Umfeld diese Entwicklung nicht tragen würde.“

Kontinuität in der Finanzierung

Und Norbert Bauer, künstlerischer Leiter des AlldieKunst-Hauses, erläutert, was sich im Vergleich zu früher geändert hat: „Grundsteinkiste, die Tuchfühlungen I und II – die Arbeit des Kunsthauses war früher von Projekten geprägt. Jetzt, mit dem AlldieKunst-Haus als dauerhafter Einrichtung, benötigt man Planungssicherheit. Und die erfordert halt in erste Linie eine Kontinuität in der Finanzierung.“

Neuen Vorstand gewählt

Dafür soll nun „Kultur in Langenberg“ sorgen, der Verein, der sich nicht nur einen neuen Zweck gegeben, sondern auch einen neuen Vorstand gewählt hat: 1. Vorsitzender ist Arndt Backhaus, 2. Vorsitzende Gerda Klingenfuß, zum Schatzmeister wurde Roland Franz gewählt, Schriftführer ist Dr. Christian Reppekus.