Kindertagespflege ist kein Billigjob
05.05.2009 | 14:30 Uhr 2009-05-05T14:30:00+0200Velbert wird Modellstandort für Aktionsprogramm.
Velbert gehört unter anderem, neben Heiligenhaus und Ratingen, zu den ersten 200 Modellstandorten des „Aktionsprogramms Kindertagespflege“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das teilte die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Niederberg/Ratingen und Familienausschussvorsitzende Kerstin Griese jetzt mit.
„Im Rahmen dieses Programms sollen mehr Tagesmütter und -väter gewonnen und in 160-Stunden-Kursen qualifiziert werden. Außerdem gehört eine unkomplizierte und bedarfsgerechte Vermittlung der Tageseltern zum Konzept.“ Insgesamt stünden bundesweit 20 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung, so Griese.
„Tagesmütter und -väter sind eine wichtige Ergänzung zum Ausbau der Kinderkrippen. Sie gewährleisten eine besonders flexible Betreuung, wie sie viele Eltern benötigen.“ Besonders wichtig sei eine professionelle Qualifizierung, um eine „gute frühe Förderung aller Kinder“ zu gewährleisten, betont die SPD-Politikerin. „Die Kindertagespflege darf kein Billigjob sein, sondern muss mittelfristig zu einem angemessen vergüteten Beruf ausgebaut werden.“
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