Junge Musiker zeigen ihr Können

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Was wir bereits wissen
Langenbergs Eventkirche war wieder einmal würdiger Rahmen für ein tolles Konzertereignis: die Streicherserenade der Musik- und Kunstschule der Stadt Velbert.

Langenberg..  Es war ein außergewöhnliches Konzert, und es fand – dem Anlass angemessen – auch in einem besonderen Rahmen statt: In der Eventkirche, von der evangelischen Kirchengemeinde Langenberg dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt, präsentierte die Musik- und Kunstschule der Stadt Velbert eine Streicherserenade. In der gut gefüllten Kirche gab es einen Querschnitt aus dem gesamten Fachbereich der Streicher.

Das Konzert begann mit einem Spielkreis ganz junger Musiker aus Velbert- Neviges und Velbert-Mitte. Auch ohne vorher eine gemeinsame Probe gehabt zu haben, war es schon erstaunlich, was die Mädchen und Jungen zu bieten hatten. Es folgten Diskantgamben, die u.a. von Mathilda und Josephine, Geschwister im Alter von 7 und 8 Jahren, wohlklingend gespielt wurden. Verschiedene Kammermusikformationen folgten.

Erfolg beim Landeswettbewerb

Sehr bemerkenswert das Ensemble mit Florian Behlau (Akkordeon), Antonia Hüge (Violoncello), Johanna Hüge (Violine) und Elena Feige (Violine). Sie boten von Antonin Dvorak zwei Sätze aus den Bagatellen opus 47. Die jungen Musiker konnten bereits im März beim Landeswettbewerb des Akkordeon Musik-Festivals in Düren die Jury überzeugen: Sie erhielten mit 33 Punkten das Prädikat „ausgezeichnet“ und schafften damit gleich den Einzug ins Finale des Bundeswettbewerbes, der im Juni in Bruchsal stattfindet.

Werke von Georg Philipp Telemann

Weiterhin war in der Streicherserenade eine Fantasie von Georg Philipp Telemann für Solovioline zu hören, gespielt von Frieda Arvelase. Ein Klavierquartett mit Miriam Spätling und Timon Rösler, Violine, Malen Spätling, Violoncello mit Klavierbegleitung von Carolin Plümacher spielten ebenfalls ein Werk von Georg Philipp Telemann, eine Sonata. Sophie Scheip­ner, Violoncello spielte sehr überzeugend die Kol Nidrei op. 47 von Max Bruch, begleitet am Klavier von Ingrid Richter.

Kerstin van Bargen moderierte

Den Abschluss des Konzerts bildeten die Streicher des Musikschulorchesters mit einer Suite of the Day, unter Leitung von Kerstin van Bargen, der Fachbereichsleiterin Streicher, die an diesem Abend auch als Moderatorin des Konzerts in der Eventkirche fungierte.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die mal wieder gezeigt hat, was an der Musik- und Kunstschule der Stadt Velbert von Schülern und Lehrkräften geleistet wird.