Jugendcamp bei Pfingstkonferenz wieder ein Erfolg

Die Pfingstkonferenz in der Bleibergquelle stand im Zeichen zweier Jubiläen und des sehr populären Jugendcamps.
Die Pfingstkonferenz in der Bleibergquelle stand im Zeichen zweier Jubiläen und des sehr populären Jugendcamps.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Das Jugendcamp bei der alljährlichen Pfingstkonferenz wird immer wieder gerne angenommen. Gespräche über Alltag, Glauben, Freundschaft ziehen immer wieder Jugendliche an.

Neviges..  Bibelkreise und Workshops, in denen gebastelt wird oder Themen besprochen werden, die einen beschäftigen oder einfach ein gemütliches Beisammensitzen am Lagerfeuer mit Musik und Gesang – dies waren einige Angebote des Jugendcamps „Exit“ am Pfingstwochenende. Das Camp fand im Rahmen der alljährlichen Pfingstkonferenz im Diakonissen-Mutterhaus Bleibergquelle statt, das dieses Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Darüber hinaus wird ebenfalls der 90. Jahrestag des Westfälischen Gemeinschaftsverbandes begangen, weshalb die gesamte Veranstaltung unter dem Motto „Happy Birthday“ stand.

Zum elften Mal wurde nun im Zuge der Konferenz auch ein Programm für Kinder ab 13 Jahren angeboten, was auch Natalie Reitz, Landesjugendreferentin vom Rheinisch Westfälischen Jugendverband EC, zu schätzen wusste: „Mittlerweile kommen Jugendliche sogar aus Duisburg, Düsseldorf und dem Westerwald bis nach Velbert, um an dem Camp teilzunehmen.“

Das Programm wurde an den drei Tagen zielgenau auf die Interessen der Jugendlichen zugeschnitten. Durch sportliches Angebot und die musikalischen Aktivitäten sollte das Gemeinschaftsgefühl der Teenager gefördert werden, in Bastelstunden sollte sie etwas Individuelles zu erschaffen und die eigene Kreativität steigern. Die südafrikanische Tanzgruppe „iThembá“, die zurzeit auf Deutschlandreise ist, war ebenfalls Teil des Camp-Programms. Die Gruppe wollte den Jugendlichen mit Tanz und Theater Hoffnung vermitteln und sprach mit ihnen über ihren Glauben.

Darüber hinaus wurde den Campern die Möglichkeit gegeben, in kleinen Gruppen über Themen zu diskutieren, die sie beschäftigen: „Das kann etwa das Thema Toleranz oder Mobbing in der Schule sein. Eine Diskussion mit Gleichaltrigen kann da wirklich helfen“, bestätigte Reitz. Insgesamt freuten sich die Veranstalter des Camps über eine konstant hohe Anzahl an teilnehmenden Jugendlichen: „Dieses Jahr sind wir knapp 60 Personen im Camp, davon circa 40 Jugendlichen, der Rest Musiker und Betreuer“, sagte die Landesjugendreferentin und erklärt den Namen der Camps „Exit“ damit, dass „Gott immer einen Ausweg darstellt. Egal aus welcher Situation. Sei es aus Schuld oder Hilflosigkeit, Gott gibt den Jugendlichen immer einen Halt und das bekommen sie hier vermittelt.“ Das weiß auch der 17-jährige René zu schätzen, der seit drei Jahren am Pfingstjugendcamp teilnimmt: „Da jedes Jahr neue Teilnehmer dabei sind, ergibt sich immer wieder die Chance auf neue Freundschaften.“