Internationaler Austausch in Velbert

Beim Fest im Zeichen Europas wurde nicht nur geredet, sondern auch geschwitzt. Wie hier beim Freiluft-Zumba.
Beim Fest im Zeichen Europas wurde nicht nur geredet, sondern auch geschwitzt. Wie hier beim Freiluft-Zumba.
Foto: Duhme
Was wir bereits wissen
Beim Europatag im Bürgerzentrum BiLo wird den kleinen und großen Gästen aus Aus- und Inland ein buntes Programm geboten.

Velbert..  Vor zwei Jahren fiel der Startschuss für das Projekt „Einheit in der Vielfalt – soziale Inklusion ein europäisches Thema“, das die Stadt Velbert gemeinsam mit ihren Partnerstädten Châtellerault (Frankreich), Corby (Großbritannien) und Igoumenitsa (Griechenland) ins Leben gerufen hat. Seitdem stehen die Teilnehmer im regen Austausch und haben sich vier Mal in den verschiedenen Städten getroffen. Nun geht das Projekt zu Ende, zur letzten Konferenz hat die Stadt Velbert eingeladen.

Höhepunkt des Treffens ist der Europatag am Samstag im Bürgerzentrum Birth/Losenburg (BiLo). Nicht nur den rund vierzig internationalen Gästen, sondern der ganzen Familie wird ein buntes Programm geboten: Von Kinderschminken über ein Erinnerungs-Fotoshooting bis hin zu allerlei Köstlichkeiten aus den verschiedenen Ländern. Der Duft von französischem Flammkuchen und griechischen Spießen liegt in der Luft, angeregte Gespräche erfüllen den Raum. „Uns war es immer wichtig, das Projekt transparent und für jeden nachvollziehbar zu machen. So wollen wir den internationalen Austausch auf die Bürgerebene transportieren“, erklärt Städtepartnerschafts-Koordinatorin Susanne Susok.

Der zweite Bürgermeister Igoumenitsas, Vasilios Ntanis, der extra ein wenig Deutsch gelernt hat, ist von dem Fest begeistert. „Der Tag heute ist bravo, bravo, bravo und die Leute sind sehr freundlich. Das zeigt, dass Europa zusammenbleiben muss.“ Der Auftritt des Kinderchores der Musik-und Kunstschule habe ihm besonders gefallen. Denn wie der Zufall es will, fallen der dritte Velberter Chortag und der Europatag auf einen Termin. „Da haben wir gedacht, dass wir die Ereignisse einfach zusammenlegen, damit sie sich gegenseitig ergänzen“, sagt Klaus Heyens, Organisator des Chortages und stellvertretender Leiter der Musik- und Kunstschule. „Ich habe die zwölf teilnehmenden Chöre deshalb vorher gebeten, internationale Lieder mit in ihr Programm aufzunehmen.“

Doch damit von Musik noch nicht genug. „Bei den vergangenen Treffen haben wir internationale Konzerte veranstaltet, die richtig gut gelaufen sind“, erzählt Susanne Susok. Also treten auch an diesem Abend drei Bands der Musik- und Kunstschule und jeweils eine aus Frankreich und Corby auf. Zeit, auf die Arbeit der letzten zwei Jahre zurückzublicken: „Das Interesse an dieser Art von Begegnungen ist sehr groß“, so die Städtepartnerschafts-Koordinatorin. Und weiter: „Das Projekt hat meine Erwartungen übertroffen und war ein voller Erfolg.“