In Velbert weihnachtet es jetzt länger und größer

Stellen mit vereinten Kräften den nächsten, nunmehr 41. Weihnachtsmarkt in der Velberter Innenstadt auf die Beine: Volker Böhmer, Barbara Bussemas und Daniela Dippel von „Velbert aktiv“ sowie Léon Finger vom „Steeler Veranstaltungskreis“.
Stellen mit vereinten Kräften den nächsten, nunmehr 41. Weihnachtsmarkt in der Velberter Innenstadt auf die Beine: Volker Böhmer, Barbara Bussemas und Daniela Dippel von „Velbert aktiv“ sowie Léon Finger vom „Steeler Veranstaltungskreis“.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
„Velbert aktiv“ und Steelenser haben für den 41. Weihnachtsmarkt ehrgeizige Ziele. Wochenlang, Weihnachtsweg und Wechselhütten. Insgesamt sind rund 50 Aufbauten geplant

Velbert..  Für viele ist Weihnachten noch weit weg. „Velbert aktiv“ hat aber das Fest schon fest im Blick und die Wochen davor im Kalender dick markiert. Der Verein steckt bereits tief in den Vorbereitungen für den 41. Velberter Weihnachtsmarkt. Der kommt heuer in deutlich größerem Format als gewohnt daher. Er wird sich z. B. nicht mehr „bloß“ über ein verlängertes Wochenende erstrecken, sondern von Ende November bis 20. Dezember über alle vier Adventswochenenden gehen.

Hütten kosten 20 bis 180 Euro

Aufgebaut wird er auf dem Offers-platz, wo eine große „Weihnachtsscheune“ mit geschlossener Gastronomie vorgesehen ist, und darüber hinaus längs der Fußgängerzone Friedrichstraße zwischen Offers und Sparkasse.

Den Willen, „so soll’s nicht mehr weiter gehen“, gepaart mit Überlegungen, etwas zu ändern, habe es schon beim 2014er Markt gegeben, erzählt Volker Böhmer. Zumal sich herauskristallisiert habe, so der Vereinschef weiter, dass das Unternehmen alleine mit Velberter Händlern nicht mehr zu stemmen sei. Also kooperiert „Velbert aktiv“ jetzt erstmals – Vermittler war Hans-Jürgen Rauch – mit dem „Steeler Veranstaltungskreis“, auf dessen Konto schon so etliche Weihnachtsmärkte gehen, die „einen ganz guten Ruf über Essens Grenzen hinaus“ (Böhmer) haben.

Léon Finger, erster Mann der Steelenser, ist es vor allem an „Alleinstellungsmerkmalen“ gelegen, die den Velberter Markt auch für auswärtige Besucher anziehend und unverwechselbar machen sollen. Hierzu zählt er z. B. den „Weihnachtsweg“: Zehn Schauhütten stellen zwischen Offers und Bahnhofstraße die Geschichte von Weihnachten dar. Von der Verkündigung der Geburt bis zur Flucht nach Ägypten. Hinzu kommt ein (tägliches) Bühnenprogramm, das auch mit Künstlern „mit gewissem Bekanntheitsgrad“ bestückt wird, aber ebenso Raum für lokale Akteure lässt. Am ersten Advent soll es eine ökumenische Lichtandacht geben, und am 6. Dezember kommt vom Himmel hoch – da per Hubschrauber – der Nikolaus. Nicht zuletzt stellt Finger auch zehn „Wechselhütten“ auf, die etwa Kitas, Vereine etc. auch tageweise ab 20 Euro netto aufwärts mieten, gestalten und besetzen können.