Hilfe für Eltern in allen Lagen

Die „Köpfe" des Familienzentrums Langenberg: (von links) Christa Meßelken (Kita Wiemhof), Kathrin Remscheid (ev. Kita Rappelkiste), Doris Sommerfeld (Kita St. Michael), Silke Baumert (ev. Kita Am Hahn), Heidi Rümenapp (Kita Haus Maria Frieden), Birgit Schlag (AWO Kita Frohnstraße), Manuela Müller (Koordinatorin).
Die „Köpfe" des Familienzentrums Langenberg: (von links) Christa Meßelken (Kita Wiemhof), Kathrin Remscheid (ev. Kita Rappelkiste), Doris Sommerfeld (Kita St. Michael), Silke Baumert (ev. Kita Am Hahn), Heidi Rümenapp (Kita Haus Maria Frieden), Birgit Schlag (AWO Kita Frohnstraße), Manuela Müller (Koordinatorin).
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Acht Jahre nach seiner Gründung zieht das Familienzentrum Langenberg einedurchweg positive Bilanz. Jetzt will man sich für vier weitere Jahre zertifizieren lassen.

Langenberg..  „Immer mehr Eltern profitieren vom Familienzentrum Langenberg, das nicht nur Kindern Betreuung und Bildung bietet, sondern auch Eltern in Alltags-, Erziehungs- und Bildungsfragen unterstützt.“ Dieses Fazit zieht Manuela Müller, Koordinatorin des Zentrums, nach acht Jahren. Aus aktuellem Anlass: Geht das Zentrum doch eben in die Rezertifizierung-Phase, durch die für vier weitere Jahre das „Gütesiegel Familienzentrum NRW“ gesichert werden soll

Das Angebot sei vielseitig, betont Manuela Müller. Neben den vielen Leistungen, die jede Kita für sich bereithält, findet man auf der gemeinsamen Homepage www.familienzentrum-langenberg.de zum Beispiel Verzeichnisse zu Beratungs-, Therapie- und Bewegungsangeboten sowie über Angebote für Eltern und Kinder in Langenberg. „Dabei stehen alle Kitas auch als Ansprechpartner für Fragen rund um die Familie bereit und können durch die gute Vernetzung mit Einrichtungen und Diensten, die für Familien wichtig sein können, im Bedarfsfall an kompetente Partner weiter vermitteln“, erläutert die Koordinatorin. Zusätzlich finde nach Absprache monatlich eine Beratungssprechstunde mit einem Fachmann in den Kitas statt.

Beruf und Familie besser vereinbaren

Und: Man fördere auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die immer wichtiger werde. Betreuungsbedarf über die Öffnungszeiten der Kitas hinaus werde durch die Vermittlung von Kindertagespflegepersonen gesichert. Hierzu gebe es in allen Kitas Infomaterial, jedes Jahr außerdem eine Infoveranstaltung. Außerdem halte man etliche Angeboten für Eltern mit ihren Kindern an Wochenenden bereit, zum Beispiel Naturexkursionen oder Vater-Kind-Aktionen.

Willkommen im „Café Kinderwagen“

„Seit einem Jahr hat sich auch das Projekt ‘Café Kinderwagen’ gut im Familienzentrum etabliert“, berichtet Manuela Müller. Hier kommen (werdende) Mütter und ihre Säuglinge bei einem lockeren Treff zusammen und können Fragen mit einer Hebamme klären, die den Vormittag betreut.

Sprachliche Frühförderung

Durch Spendengelder konnte auch eine sprachliche Frühförderung für Kleinkinder und Mütter mit Migrationshintergrund eingerichtet werden. Dazu gibt es immer wieder Veranstaltungen zu pädagogisch wichtigen Themen statt. So startet im März wieder ein Kurs „Starke Eltern“ , der auch in den vergangenen Jahren von den Eltern begeistert angenommen wurde.

Um sich an den Bedürfnissen der Eltern zu orientieren, werden diese in regelmäßigen Abständen befragt. Ansprechpartner sind die Leitungen der Kitas.