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Kommunalwahl 2009

Hendele bleibt Landrat

31.08.2009 | 17:39 Uhr

Kreis Mettmann. Amtsinhaber (CDU) siegt klar mit 56,9 %. SPD-Bewerber unterliegt mit 26 %.

Am Freitag, da war Thomas Hendele (CDU) noch zusammen mit Velberter Christdemokraten auf dem Wochenmarkt am Forum im Straßenwahlkampf aktiv. Und gestern, knapp zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale, da nahm der 55-Jährige im Mettmanner Kreishaus schon die ersten Gratulationen entgegen. Der alte Landrat ist der neue, Hendele hat den Hattrick gepackt: zum dritten Mal in Serie – und nun erstmals auf sechs Jahre – gewählt.

„Das wird sich auch nicht mehr drehen”, sagte zu diesem Zeitpunkt enttäuscht sein SPD-Herausforderer Manfred Krick. Es sei ohnehin sehr schwer, gegen einen Amtsinhaber anzutreten, fügte er hinzu.

Zu deutlich war zu dieser Stunde bereits der Trend pro Hendele. Als erste der zehn kreisangehörigen Kommunen hatten im Süden Erkrath, Langenfeld und Hilden die Landratswahl komplett ausgezählt. Jeweils mit klar über 50 %, ja sogar 60 % für den CDU-Mann, dessen Kandidatur der FDP-Kreisverband heuer offiziell unterstützt hat. Hingegen war es der SPD nicht gelungen, „im Vorfeld ein Bündnis mit den Grünen hinzubekommen”, wie Parteivorsitzende Kerstin Griese (MdB) bedauerte, bzw. „die fortschrittlichen Kräfte beider Parteien zu bündeln”, so Manfred Krick.

„Die Bürger haben honotiert, dass wir das gehalten haben, was wir versprochen haben”, kommentierte der „sehr, sehr zufriedene” Wahlsieger Thomas Hendele sein Abschneiden. Zudem habe die gesamte CDU einen unglaublich engagierten Wahlkampf geführt, schlage sich in dem „sehr deutlichen Vertrauensvotum” auch das Engagement im Westen des Kreises nieder, wo man deutlich zur CO-Pipeline Stellung bezogen habe.

Die CDU behauptet im Kreistag ihre Position als stärkste Fraktion. Ihre Bewerber gewannen gestern alle 33 Direktmandate. Führender Kopf der Fraktion ist seit nunmehr schon über 35 Jahren Klaus-Dieter Völker, der auch bereit ist, noch einmal den Vorsitz zu übernehmen, wenn man ihn denn tatsächlich „dazu nötige”.

Klaus Kahle

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