Gespräche gescheitert
26.06.2009 | 18:44 Uhr 2009-06-26T18:44:00+0200Velbert. Bürgermeister Stefan Freitag war gestern bei der Hertie-Konferenz bei der Deutschen Bank in Frankfurt.
Vertreter der Eigentümerin der Hertie-Häuser, der Mercatoria Acquisitions BV (MABV), eine Tochtergesellschaft des britischen Immobilieninvestors Dawnay Day mit Chris Hancock an der Spitze, beauftragtem Makler und Immobilienverwalter sowie rund 40 Bürgermeister aus ganz Deutschland haben sich gestern zur Hertie-Konferenz bei der Deutschen Bank in Frankfurt getroffen. Aus den Ausführungen Hancocks mussten die Bürgermeister zur Kenntnis nehmen, dass es keine realistischen Chancen für eine Fortführung der insolventen Warenhauskette gibt. Bürgermeister Stefan Freitag, der an der Verhandlung teilgenommen hat: „Das ist bitter für die Beschäftigten und ihre Familien, aber auch für uns als Stadt. Auch wenn ich immer vor allzu viel Hoffnung gewarnt habe, hatte ich noch auf eine kleine Chance gesetzt!”
Zum Scheitern der Gespräche mit Investoren gebe es laut Freitag unterschiedliche Versionen von beiden Seiten, so dass die tatsächliche Sachlage unklar sei. „Fest steht für mich jedoch, dass die Eigentümer sich endgültig für einen Abverkauf der einzelnen Immobilien entschieden haben. Leider stehen hier die Immobilien im Mittelpunkt der Überlegungen, nicht die Menschen.”
Für elf Immobilien habe man bereits Käufer gefunden und stehe für weitere Standorte in Verhandlungen mit Investoren, auch für den Standort Velbert. Freitag ist eher skeptisch. Er werde diese Gespräche führen, doch sehe er keine kurzfristig erfolgversprechende Folgelösung. „Ich befürchte eher, dass man hier irgendeine Billigkette unterbringen will. Davon haben wir in Velbert bereits genug. Das ist kein Ersatz für Hertie!”
00:13
Grundgesetz!
10:37
Enteignet??? Auf welcher Rechtsgrundlage? Sozialistische Bodenreform???
21:55
Dawnay Day sollte enteignet werden!