Gemeinsam für den Lückenschluss
04.07.2012 | 18:01 Uhr 2012-07-04T18:01:00+0200
Heiligenhaus. Unternehmen und Politiker initiieren Werbekampagne, um den Weiterbau der Trasse voranzubringen.
Ein ansehnliches Grüppchen formierte sich am Mittwochnachmittag auf der A 44-Baustelle an der Ratinger Straße in Heiligenhaus. Die Kameras klickten, die Mikros wurden in Position gebracht. Zu einer Pressekonferenz hatten der Verein Schlüsselregion in Person ihres Vorsitzenden Ulrich Hülsbeck (HuF) und Ralf Burmester, Geschäftsführer der Heiligenhauser Firma Helbako, eingeladen. „A 44 jetzt!“ heißt ihre Kampagne.
Mit öffentlichkeitswirksamen Anzeigen wollen die Wirtschaftsunternehmen der Region für den schnellen Lückenschluss zwischen Ratingen-Homberg und Velbert/Heiligenhaus kämpfen. Nicht gegen die Gerichte, deren Urteile seit Monaten den Landesbetrieb Straßen zu einem kompletten Baustopp veranlassen. Sondern für das Bewusstsein „Wenn man will, kann man weiterbauen“, wie es Velberts Bürgermeister Stefan Freitag sagt.
Stefan Freitag und Dr. Jan Heinisch, sein Heiligenhauser Amtskollege, sind mit im Boot, wenn es darum geht, für die Bedeutung einer schnellen Wiederaufnahme der Bauarbeiten zu werben. „Man muss sich positionieren. Wir wollen die A 44 jetzt“, meint Heinisch.
Viele staugeplagte Arbeitnehmer sind ebenfalls dieser Ansicht. Uwe Radke, Betriebsratsvorsitzender von Huf, unterstützt die Kampagne: „Wir brauchen die A 44, um Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.“ Nicht zuletzt ist Heinz Schemken, Ex-MdB und ehemaliger Velberter Bürgermeister, wieder aktiv: Er hat nie aufgehört, für die Autobahn zu kämpfen.
23:23
Für die Autobahn ist man bereit zu kämpfen. Das ist schön und gut. Es läßt sich allerdings trefflich über die Zukunftsfähigkeit des reinen Transports über die Straße streiten. Velbert braucht schon jetzt dringend eine Schienenanbindung. Nur dazu gibt es von Seiten der Verwaltungsspitzen und der Mehrheitsführer im Rat der Stadt nur Lippenbekenntnisse, ernsthaftes Engagement fehlt da gänzlich.
(Michael Alfermann, strellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Velbert)
10:04
Wer soll dass bezahlen, wer hat soviel Geld, wer hat soviel Pinke, Pinke...
Uns in Langenberg macht ihr das Freibad zu und zerstört es gleich wegen fehlender 50.000€/pro Jahr und überall sonst in Velbert werden die Millionen nur so rausgehauen???
"Wir in Langenberg" schon wieder dieser blöde Spruch! Ja, Langenberg ist ganz arm dran und jeder will euch ausrotten.
Wie lange soll diesen Theater mit "Uns in Langeneberg macht IHR" denn noch gehen?
Ich hatte vorher nie die Vorurteile die man über Langenberg hört aber mittlerweile scheint es mit so das "IHR" die Nase ganz hoch tragt, was?
ohje, schon wieder die arme Langenberger Leier.
Den Lückenschluss mit dem Freibad zu vergleichen, ist schon sehr dilettantisch.