Für die Kinder gekämpft
15.06.2011 | 17:47 Uhr 2011-06-15T17:47:00+0200
Neviges.Es klingt fast ein wenig nach Resignation: „Ich habe für die Kinder und den Standort gekämpft.“ Sagt Brigitte Preuß. Die Leiterin der Hardenberg-Hauptschule gibt sich keinen Illusionen mehr hin. Bis zum Schuljahr 2013/2014 werden die Schülerzahlen für den Erhalt der Schule Am Waldschlößchen wohl noch langen. „Aber dann wird es eng“, sagt die Leiterin voraus. Ein Auslaufen der Schule sei für den Standort Neviges generell schlecht. Ein ganzer Stadtbezirk ohne weiterführende Schule (sieht man einmal von der Heinrich-Kölver-Realschule in Tönisheide ab)? Für Brigitte Preuß kaum vorstellbar. „Das wäre ganz, ganz schade.“ Dabei sei das Gelände für eine Schule in Neviges geradezu ideal. „Und wir haben hier viel Tolles gemacht“, meint Brigitte Preuß rückblickend.
Nach der kommunalen Neugliederung 1975 wurden die Gebäude oberhalb des Panoramabades (das nur kurz zuvor fertiggestellt wurde) gebaut. Dreizügig legten die Planer die Schule damals an. Dreizügig ist sie auch heute noch. In den Klassen acht und neun. Doch in der sechsten Klasse ist sie nur noch zweizügig und in der Eingangsklasse fünf schließlich einzügig. Vor elf Jahren, als die Düsseldorferin die Leitung der Hauptschule in Neviges übernahm, habe diese noch gut 400 Schüler gehabt. Heute sind es 310. Vor allem in den vergangenen drei Jahren ist die Schülerzahl extrem runtergegangen. Für das kommende Schuljahr aber wird es wohl noch einmal „langen“, meint die Pädagogin. „Aber dann geht es extrem runter.“
Immer weniger Schüler
Bereits seit 20 Jahren kämpfe sie für den Erhalt von Hauptschulen. Vor Neviges war sie in Duisburg. Aber wo könne diese Schülerklientel denn hingehen? Brigitte Preuß prognostiziert auch für Velbert-Mitte bald das Hauptschul-Aus. Vielleicht werde das einmal erkannt, wenn auch der Realschule die Schülerzahlen wegbrechen würden. Denn: „die Schülerzahlen nehmen ab“, sagt Preuß - ohne über hellseherische Fähigkeiten verfügen zu müssen.
Dabei hätte alles anders kommen können. Mit einer zweiten Gesamtschule - wie sie am Waldschlößchen noch bis vor kurzem angedacht war. Mit einer Oberstufe – „in greifbarer Nähe“. So hatte es sich jedenfalls die Schulgemeinde vorgestellt. Doch in der Politik fand sich dafür keine Mehrheit. Auch die geforderte Elternbefragung wurde abgelehnt. Eine Mitschuld an der gegenwärtigen Schulentwicklung sieht die Leiterin auch in Düsseldorf. „Die Landespolitiker hätten schon lange handeln müssen.“ Wobei sie die vorherige Regierung ausdrücklich mit einbezieht.
Für das Schuljahr 2011/2012 sagt Brigitte Preuß noch einmal die erforderliche Zahl von 30 Schülern voraus. (Wobei sie diese gerne in zwei Klassen unterbringen würde.) „Aber danach geht es erheblich runter.“
Es klingt fast ein wenig nach Resignation: „Ich habe für die Kinder und den Standort gekämpft.“ Sagt Brigitte Preuß. Die Leiterin der Hardenberg-Hauptschule gibt sich keinen Illusionen mehr hin. Bis zum Schuljahr 2013/2014 werden die Schülerzahlen für den Erhalt der Schule Am Waldschlößchen wohl noch langen. „Aber dann wird es eng“, sagt die Leiterin voraus. Ein Auslaufen der Schule sei für den Standort Neviges generell schlecht. Ein ganzer Stadtbezirk ohne weiterführende Schule (sieht man einmal von der Heinrich-Kölver-Realschule in Tönisheide ab)? Für Brigitte Preuß kaum vorstellbar. „Das wäre ganz, ganz schade“. Dabei sei das Gelände für eine Schule in Neviges geradezu ideal. „Und wir haben hier viel tolles gemacht“, meint Brigitte Preuß rückblickend.
Nach der kommunalen Neugliederung 1975 wurden die Gebäude oberhalb des Panoramabades (das nur kurz vorher fertiggestellt wurde) gebaut. Dreizügig legten die Planer die Schule damals an. Dreizügig ist sie auch heute noch. In den Klassen acht und neun. Doch in der sechsten Klasse ist sie nur noch zweizügig und in der Eingangsklasse fünf schließlich einzügig. Vor elf Jahren, als die Düsseldorferin die Leitung der Hauptschule übernahm, habe diese noch gut 400 Schüler gehabt. Heute sind es noch 310. Vor allem in den vergangenen drei Jahren ist die Schülerzahl extrem runtergegangen. Für das kommende Schuljahr aber wird es wohl noch einmal „langen“, meint die Pädagogin. „Aber dann geht es extrem runter.“
Bereits seit 20 Jahren kämpfe sie für den Erhalt von Hauptschulen. Vor Neviges war sie in Duisburg. Aber wo könne diese Schülerklientel denn hingehen? Brigitte Preuß prognostiziert auch für Velbert-Mitte bald das Hauptschul-Aus.
Dabei hätte alles anders kommen können. Mit einer zweiten Gesamtschule - wie sie am Waldschlößchen noch bis vor kurzem angedacht war. Mit einer Oberstufe – „in greifbarer Nähe“. Vielleicht werde das einmal erkennt, wenn auch der Realschule die Schülerzahlen wegbrechen würden. Denn: „die Schülerzahlen nehmen ab“, sagt Preuß - ohne über hellseherische Fähigkeiten verfügen zu müssen.
Eine Mitschuld bei der gegenwärtigen Schulentwicklung sieht die Leiterin auch in Düsseldorf. „Die Landespolitiker hätten schon lange handeln müssen.“ Wobei sie die vorherige Regierung ausdrücklich mit einbezieht.
Für das Schuljahr 2011/2012 sagt Brigitte Preuß noch einmal die erforderliche Zahl von 30 Schülern voraus. (Wobei sie diese gerne in zwei Klassen unterbringen würde.) „Aber danach geht es erheblich runter.“
Es klingt fast ein wenig nach Resignation: „Ich habe für die Kinder und den Standort gekämpft.“ Sagt Brigitte Preuß. Die Leiterin der Hardenberg-Hauptschule gibt sich keinen Illusionen mehr hin. Bis zum Schuljahr 2013/2014 werden die Schülerzahlen für den Erhalt der Schule Am Waldschlößchen wohl noch langen. „Aber dann wird es eng“, sagt die Leiterin voraus. Ein Auslaufen der Schule sei für den Standort Neviges generell schlecht. Ein ganzer Stadtbezirk ohne weiterführende Schule (sieht man einmal von der Heinrich-Kölver-Realschule in Tönisheide ab)? Für Brigitte Preuß kaum vorstellbar. „Das wäre ganz, ganz schade“. Dabei sei das Gelände für eine Schule in Neviges geradezu ideal. „Und wir haben hier viel tolles gemacht“, meint Brigitte Preuß rückblickend.
Nach der kommunalen Neugliederung 1975 wurden die Gebäude oberhalb des Panoramabades (das nur kurz vorher fertiggestellt wurde) gebaut. Dreizügig legten die Planer die Schule damals an. Dreizügig ist sie auch heute noch. In den Klassen acht und neun. Doch in der sechsten Klasse ist sie nur noch zweizügig und in der Eingangsklasse fünf schließlich einzügig. Vor elf Jahren, als die Düsseldorferin die Leitung der Hauptschule übernahm, habe diese noch gut 400 Schüler gehabt. Heute sind es noch 310. Vor allem in den vergangenen drei Jahren ist die Schülerzahl extrem runtergegangen. Für das kommende Schuljahr aber wird es wohl noch einmal „langen“, meint die Pädagogin. „Aber dann geht es extrem runter.“
Bereits seit 20 Jahren kämpfe sie für den Erhalt von Hauptschulen. Vor Neviges war sie in Duisburg. Aber wo könne diese Schülerklientel denn hingehen? Brigitte Preuß prognostiziert auch für Velbert-Mitte bald das Hauptschul-Aus.
Dabei hätte alles anders kommen können. Mit einer zweiten Gesamtschule - wie sie am Waldschlößchen noch bis vor kurzem angedacht war. Mit einer Oberstufe – „in greifbarer Nähe“. Vielleicht werde das einmal erkennt, wenn auch der Realschule die Schülerzahlen wegbrechen würden. Denn: „die Schülerzahlen nehmen ab“, sagt Preuß - ohne über hellseherische Fähigkeiten verfügen zu müssen.
Eine Mitschuld bei der gegenwärtigen Schulentwicklung sieht die Leiterin auch in Düsseldorf. „Die Landespolitiker hätten schon lange handeln müssen.“ Wobei sie die vorherige Regierung ausdrücklich mit einbezieht.
Für das Schuljahr 2011/2012 sagt Brigitte Preuß noch einmal die erforderliche Zahl von 30 Schülern voraus. (Wobei sie diese gerne in zwei Klassen unterbringen würde.) „Aber danach geht es erheblich runter.“
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