Führungen durchs Bürgerhaus: 36 Plätze sind zu haben
23.10.2012 | 17:10 Uhr 2012-10-23T17:10:00+0200
Langenberg. Die Sanierungsarbeiten gehen voran – auch wenn wegen neuer Ausschreibungen nun wieder eine mehrwöchige Pause folgt. Die aber will Projektleiter Björn Dröscher nutzen: Er möchte die Bürger einen Blick ins Innere der Baustelle werfen lassen.
Eine Lücke im Bauzaun macht es unübersehbar: Die Arbeiten am Bürgerhaus schreiten voran. Die Baugrube an der Front ist beinahe zugeschüttet, die Arbeiten an der Drainage somit nahezu abgeschlossen. „Obschon wir eigentlich ja schon weiter sein wollten“, wie Björn Dröscher, seit Januar bei der KVBV als Projektleiter für die Bürgerhaus-Sanierung zuständig, einräumt.
Dass es nun erneut zu einer Baupause komme, sei bedauerlich, aber in den laufenden Ausschreibungen begründet. „Wir werden einige Wochen überbrücken müssen“, so Dröscher. Erst nach Weihnachten werde es wohl richtig weitergehen.
Was viele Anlieger, vor allem aber die Kaufleute an der Hauptstraße freuen dürfte. Hatten sie doch im vergangenen Jahr bei der Stadt vehement darum gekämpft, die Arbeiten am Bürgerhaus doch bitte vor den Feiertagen ruhen zu lassen, um das für sie so wichtige Weihnachtsgeschäft nicht kaputt zu machen.
So wird in den nächsten Tagen wohl nur der Rest der Baugrube zugeschüttet. Eine Schottertragschicht soll dort aufgebracht werden, damit vorm Bürgerhaus Arbeitsgerät und Material für die weiteren Sanierungsarbeiten gelagert werden kann.
Wie es inzwischen im Bürgerhaus aussieht, davon werden sich einige Langenberger bald selbst überzeugen können. Beim Martinsmarkt am Freitag, 2. November, wird Dröscher am Stand der „Stöberecke“ von Markus Balzer eine Liste auslegen, auf der sich Bürger für eine Baustellenführung eintragen können. Drei dieser Führungen soll es am Samstag, 3. November geben: um 10, 11.30 und 13 Uhr. Allerdings: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt – auf zwölf Plätze je Führung. Die ersten 36 Interessenten machen also das Rennen.
0mitdiskutieren