Führung und Vortrag in der Alten Synagoge

Wuppertal..  „Die Siegels – ein jüdisches Familienschicksal“ heißt eine Veranstaltung, die am Donnerstag, 23. April, ab 19.30 Uhr in der Begegnungsstätte Alte Synagoge (Genüg­samkeitstraße 5) angeboten wird.

Im Archiv wird auch die umfangreiche Sammlung des Wuppertaler Historikers Ulrich Föhse aufbewahrt. Darin befindet sich ein dickes Konvolut mit Dokumenten der jüdischen Familie Siegel aus Unterbarmen. Die meisten dieser Briefe sind im Konzentrationslager geschrieben worden. Keiner der drei hat überlebt. Der Wuppertaler Historiker Jan Niko Kirschbaum hat die Briefe an Ehefrau und Schwester gesichtet und ausgewertet und ist dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangt. Drei Euro kostet der Eintritt.

Führung Donnerstag und Sonntag

Unter dem Motto „Mittagspause!“ gibt es am Donnerstag, 23. April, ab 13 Uhr eine Führung durch das jüdische Museum. Der Eintritt kostet drei Euro. Am Sonntag, 26. April, folgt eine weitere Führung, diesmal betitelt mit „Die Hofaue. Jüdische Kaufleute in der ,Hauptstraße des deutschen Textilhandels’“. Der Stadtrundgang wird geleitet von Michael Okroy, Treffpunkt ist um 14 Uhr das Kolkmann-­Haus/Bergische Musikschule, Hofaue 54. Mitgehen kostet 5 Euro. Weitere Informationen unter www.alte-synagoge-wuppertal.de.