Fehlalarm und Brände: Arbeit für Feuerwehr
30.01.2011 | 18:23 Uhr 2011-01-30T18:23:00+0100Velbert. Neben mehreren schweren Verkehrsunfällen bescherten auch Brände und ein Fehlalarm der Velberter Feuerwehr an diesem Wochenende reichlich Arbeit.
Schlimmeres verhüten konnten die Einsatzkräfte Am Buschkothen. Sie befanden sich eben auf dem Rückweg aus Langenberg, wo sie an einem Einfamilienhaus am Hopscheider Weg eine Sirene abgestellt hatten, die in Folge eines Fehlalarms ausgelöst hatte und für die Bewohner nicht erreichbar war. Da erreichte die Wehrleute gegen 17.35 Uhr die Nachricht, dass Am Buschkothen in einem Wohnhaus ein Kaminbrand ausgebrochen sei.
Den Einsatzkräften gelang es, mit einem Kehrgerät den brennenden Belag aus dem Inneren des Schornsteins herauszukehren. Anschließend wurde der Kamin noch zur Kontrolle gespiegelt. Knapp eine Stunde später war dann auch dieser Einsatz gegen 18.24 Uhr für die Wehrleute beendet.
Verteilerkasten brannte
Nicht jedoch die Arbeit für dieses Wochenende. Sonntag um 11.58 Uhr ging der nächste Alarm auf der Hauptwache ein: Feuer in einem Gewerbebetrieb in Tönisheide. Auch dieser Einsatz erwies sich allerdings als nicht so dramatisch, wie zunächst angenommen. Zwar war tatsächlich aus der Halle eines Gewerbebetriebes an der Nevigeser Straße Rauch gequollen. Wie sich schnell herausstellte, hatte in einem Anschlussraum aus bislang unbekannter Ursache ein elektrischer Verteilerkasten gebrannt. Auch ein Durchlauferhitzer war durch das Feuer völlig zerstört worden. Durch die geöffnete Tür war der Qualm in die Halle gezogen und hatte zehn dort abgestellte Pkw verrußt. Offensichtlich war das Feuer schon lange vor Entdeckung des Rauchs von selbst erloschen – die Brandstelle war bereits erkaltet. Die Wehr belüftete die Halle, nach einer Stunde war auch dieser Einsatz beendet.
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