„Es wird ein gutes Jahr“
07.01.2011 | 18:53 Uhr 2011-01-07T18:53:00+0100
Velbert.Über den Jahreswechsel hat Stefan Freitag (42) ein paar Urlaubstage zum Ausspannen eingelegt. Bevor der Bürgermeister – aktuell im „verflixten siebten“ Amtsjahr – am Montag in sein Büro zurückkehrt und wieder an die Arbeit geht, war er gestern zu Gast bei der WAZ,
um sich den Fragen der beiden Redakteure Matthias Spruck und Klaus Kahle zu stellen. Stefan Freitags Erwartungen für 2011 sind zuversichtlich. Er meint: „Es wird ein gutes Jahr.“
Wie zufrieden waren Sie jetzt als Autofahrer und Fußgänger mit dem Winterdienst? Was sollte beim nächsten Mal unbedingt anders werden?
Einschränkungen waren selbstverständlich zu spüren. Allerdings hatte ich in meinen Urlaubstagen Gelegenheit, Städte mit wesentlich weniger Schnee zu besuchen. So gesehen sind wir trotz allen Ärgers glimpflich davongekommen. Wir werden allerdings im TBV-Verwaltungsrat überlegen, wie wir unsere eigenen Kräfte in solchen Extremsituationen künftig kurzfristig verstärken können.
10:52
#7 von Nevigeser123, genauso sieht es aus.
Das Zusammenwachsen von Velbert, Langenberg und Neviges zu einer Stadt hat nicht funktioniert.
Dieses Groß-Velbert ist nur noch ein einziges Ärgernis, wobei Rat und Verwaltung die Abneigung gegen dieses Zwangsgebilde durch eine falsche Politik (von oben herab) noch schüren.
Die Frage ist, wer kann und wer will dieses Problem wie jetzt noch ohne Geld in den Griff kriegen?
13:03
Weil Velbert aus drei Dörfern besteht, die lieber alle ihr eigenes Ding machen wollen und wo bei den meisten die Welt an der Stadtteil-Grenze aufhört. Deshalb.
09:36
Städte mit ähnlicher Einwohnerzahl sind Ratingen, Viersen und Moers mit jeweils 2 Schwimmbädern. Wieso geht es dort?
14:33
an den Vater einer Tochter: eine winzige Chance haben wir ja noch mit dem Nizzabad - das Bürgerbegehren - hoffen wir, dass es was bringt.
20:30
Es wird kein gutes Jahr! Das Langenberger Nizzabad wird geschlossen.
Meine achtjährige Tochter wird binnen des Jahres zweimal von einer stadtpolitischen Entscheidung betroffen. Erst wird ihr Spielplatz weggerissen, dann schließt man das Nizzabad.
Klasse Leistung.
11:44
...müssen wir die Baugebiete aus dem Flächennutzungsplan schnellstmöglich entwickeln. Das passiert dieses Jahr.
Könnten die Parteine die sich z.B. gegen die Bebaung an der Wilhelmshöhe gestellt hatten bitte weiterhin gegen diese Zersiedlung von Außenbereichen wehren. Innerhalb seiner Amtszeit hatte der Herr Bürgermeister ja solange abstimmen lassen, bis er sein Ja hatte. Und sogar ein Veto gegen das zwischenzeitliche Nein eingelegt. Stoppt bitte diese sinnlose Zerstörung von Landschaft.
Ob solche sinnfreien rein finanzbestimmten Neubaugebiete die Einwohnerzahl stabilisieren halte ich ebenfalls fraglich.
21:53
Die optimistischen Wünsche des Bürgermeisters fürs aktuelle Jahr in allen Ehren, aber der demografische Wandel wird auch nicht an Velbert vorbei gehen. Um Velbert attraktiver zu machen, bedarf es einer Finanzspritze die wir nicht haben und in naher Zukunft auch nicht haben werden. Leider ist Velbert nicht alleine davon betroffen. Wenn man sich die Statistiken vergleichbarer Städte anschaut, sind wir hier nur Mittelmaß. Aber woher das Geld nehmen? Immer nur von den Bürgern nehmen oder alles Mögliche kürzen oder ganz abschaffen macht die Sache auch nicht besser.
Es bedarf einer kompletten Umstrukturierung des Finanzgebaren der Städte, Kreise und Länder.
Aber ich habe den Eindruck, das dies politisch nicht gewollt ist.
20:05
In der Vergangenheit hat man sich wohl eher in Richtung Wuppertal orientiert, was wohl eindeutig ein Fehler war, siehe z.B. Stadtwerke, Klinikum Niederberg.
http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/zukunft-im-abwaertssog-von-wuppertal-1.479470