Erinnerung an Einschulung 1943

Zeit, um wieder einmal gemütlich zusammen zu reden, Zeit, um Erinnerungen auszutauschen: Auf ihr mittlerweile 62. Klassentreffen freuen sich alle, die im Jahr 1952 die Volksschule Neviges verlassen haben. Die Ehemaligen treffen sich am Samstag, 25. April, um 17 Uhr im Restaurant Seidl, Bernsaustraße 35.

Mitorganisator Gerd Hildebrand aus Essen-Kupferdreh kann sich noch heute an das Jahr seiner Einschulung erinnern, an das Kriegsjahr 1943. „Es gab damals keine Trennung der Schülerinnen und Schüler nach Konfession. Das hatte zur Folge, dass sowohl in der Schule Weststraße als auch in der Schule Wilhelmstraße Klassen eingerichtet werden mussten. Das waren jeweils zwei Klassen in den beiden Schulen, erst nach dem Ende des Krieges wurden die Klassen wieder nach Konfessionen getrennt.“

Dabei gingen die katholischen Schüler, so erzählt Gerd Hildebrand, in die katholische Volksschule Weststraße, die evangelischen Schüler in die evangelische Volksschule Wilhelmstraße. „Die Klassen waren naturgemäß sehr groß“, so Hildebrand. Nach Kriegesende habe sich das geändert, da habe es nur noch eine Klasse des Einschulungsjahrganges gegeben.

39 Schulkameraden sind eingeladen

Bei der Entlassung zu Ostern 1952 gab es 31 Schulabgänger, die seitdem regelmäßig zu „Nachhilfestunden“, wie sie ihre Klassentreffen nennen, zusammenkommen. Ab und zu kam noch der Einschulungsjahrgang von 1942 dazu, dann trafen sich in besten Zeiten 72 Ehemalige. Bedingt durch Todesfälle konnte Gerd Hildebrand zum diesjährigen Treffen noch 39 Schulkameraden einladen.