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Schuleinweihung

Endlich angekommen

07.09.2011 | 20:00 Uhr
Endlich angekommen
Schulleiterin Renate Raab freut sich, mit der Martin Luther King Hauptschule an der Grümstraße endlich die neuen und endgültigen Räumlichkeiten beziehen zu können. Bild : Detlev Kreimeier

Velbert.„Endlich, endlich ist es soweit“, freut sich Schulleiterin Renate Raab mit ihren Schülern das Gebäude der neuen Hauptschule an der Grünstraße 35 beziehen zu dürfen.

Damit scheint die ehemalige Hauptschule „Am Baum“ nach über fünf Jahren Unterricht an drei verschiedenen provisorischen Standorten endgültig eine neue Heimat gefunden zu haben. Und einen neuen Namen gleich hinzu. „Die Schüler haben sich für den Namen ‘Martin-Luther-King-Schule’ entschieden“, verrät die Pädagogin. Gleichzeitig hofft sie, dass die Schülerinnen und Schüler sich auch im Sinne des großen Friedensnobelpreisträgers in ihrem neuen Schulhaus benehmen mögen. „Verhaltet Euch in diesem Haus friedfertig, seid gerecht und nehmt Rücksicht aufeinander, lernt gerne und feiert Eure Erfolge“, gibt sie ihnen vor dem Durchschneiden des roten Bandes mit auf dem Weg in das Gebäude.

Aufgeregt warten die Schüler währenddessen auf ihrem neuen schicken Pausenhof mit Basketball-Körben, Mofa-Parcours, Schachfeld und Betonsitzblöcken darauf endlich auch das ultramoderne Gebäude von innen betrachten zu dürfen. „Ich finde das heute spannend und bin schon neugierig, es soll ja sehr schön sein darin“, hat zum Beispiel der dreizehnjährige Diego gehört.

Die Stadt zahlt für die Nutzung des Gebäudes ein jährliches Leistungsentgeld

Und das ist der Bau der innerhalb eines Jahres (Beginn: 1. September 2010) fertig gestellt wurde, tatsächlich. „Noch viel schöner als gedacht“, lobt auch Ulrich Stahl, Leiter des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport. Möglich wurde der Schulneubau im Rahmen des ersten Public Private Partnership-Projekts der Stadt Velbert. Als privater Partner der öffentlichen Hand konnte die MBN Bau AG gewonnen werden, die von der Planung, der schlüsselfertigen Errichtung, dem Betrieb bis zur Finanzierung über 25 Jahre hinweg zuständig ist. Die Stadt zahlt für die Nutzung des rund 10 Millionen teuren Schulgebäudes ein jährliches Leistungsentgeld und bleibt während der gesamten Vertragslaufzeit (und auch danach) Eigentümer.

Mit einbezogen in die Gestaltung der Schule, die im Inneren durch helle cremefarbene, unterbrochen von orangen oder hellgelb gestrichenen Wänden, warmen Holzelementen und vielen Fenstern überzeugt, waren von Anfang an auch die zukünftigen Nutzer. „Wir haben von der Farbe bis zu den Klinkern alles mitentschieden, so dass man sagen kann, das ist jetzt wirklich unsere Schule“, bekräftigt Renate Raab. Auch herkömmliche Tafeln wird man hier vergeblich suchen. Neben automatischen Jalousien und CO2-Austauschreglern gehören modernste Whiteboards, bedienbar über einen digitalen Stift, zur komfortablen Ausstattung des Schulhauses.

Birgit Hölker-Schüttler

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