Ende der Heinrich-Kölver-Schule ist noch nicht besiegelt

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Neviges..  Kommt die Sekundarschule zustande? Wird die Heinrich-Kölver-Schule geschlossen? Noch immer hängt das Schicksal der Realschule in Tönisheide am seidenen Faden. Letztlich entschieden hat die Bezirksregierung Düsseldorf über den Antrag der Stadt, diese Schule sukzessive aufzulösen, bisher noch nicht. Weiter gibt es Hoffnung für die HKS.

Denn die Bezirksregierung hat eine bestimmte Richtung vorgeschlagen – ob dieser Weg nun tatsächlich beschritten wird, ist zurzeit noch unklar: „Derzeit ist ungewiss, ob die neue Sekundarschule die erforderlichen Anmeldungen erhält, so dass geprüft werden muss, wie sich die Schulsituation darstellt, wenn die Sekundarschule nicht die erforderlichen Anmeldungen erreichen würde“, sagt Jessica Eisenmann vom Büro der Regierungspräsidentin. Auch für diesen Fall müsse sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler einen Schulplatz in ihrer Gemeinde bekommen können. Und weiter: „Die Bezirksregierung beabsichtigt, den eingereichten Ratsbeschluss der Stadt Velbert nur unter einer auflösenden Bedingung zu genehmigen. Die Bedingung wäre, dass wenn die ebenfalls bei uns derzeit zur Genehmigung vorliegende Sekundarschule die erforderlichen Anmeldezahlen nicht erhält, die Heinrich-Kölver-Realschule dennoch im nachgeschobenen Anmeldeverfahren teilnimmt.“ Das heißt: Die HKS könnte weiter bestehen, wenn erstens nicht die 75 Anmeldungen für die Sekundarschule zustande kommen und zweitens die Heinrich-Kölver-Schule mindestens 75 Anmeldungen bekommt.

Dazu hat die Stadt in einer Anhörung Stellung genommen. „Wir werden uns zu einem laufenden Verfahren nicht äußern“, erklärt Hans-Joachim Blißenbach, Pressesprecher der Stadt. Die Bezirksregierung will nun nach „Eingang der entsprechenden Unterlagen“ prüfen, ob sie bei ihrem Plan bleibt oder doch den Antrag der Stadt auf sukzessive Schließung der HKS genehmigt.