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Einmal Feuerwehrmann sein

03.06.2012 | 16:31 Uhr
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Einmal Feuerwehrmann sein

Langenberg.   Freiwillige Feuerwehr Langenberg bot rund um die Wache nicht nur für die jüngsten Besucher zahlreiche Attraktionen. Rundfahrt mit Löschfahrzeug.

Erst zum fünften Mal präsentierte sich jetzt die Freiwillige Feuerwehr Langenberg mit einem gelungenen Fest rund um die Wache. Viele Gäste sprachen bereits von langjähriger Tradition: Ein Zeichen dafür, dass dieses Fest nicht mehr wegzudenken ist.

Schon von weitem war kurzes Sirenengeheul zu hören, wenn das LF106 zur Rundfahrt startete. Begeisterte Kinder durften auf der Bank im Löschgruppenfahrzeug Platz nehmen und mitfahren. Darüber hinaus gab es zahlreiche Kinderattraktionen. Der Ballon-Weitflugwettbewerb des LSV lud genauso ein wie das Schätzen von Smarties. Die LSG beeindruckte mit Tanzeinlagen. Richtig voll wurde es in der Halle, als die Zumba-Gruppe um Yvonne Dakakis auftrat. 30 Mädchen und Frauen heizten zu heißen Rhythmen ein. Viel zu schnell war alles vorbei. Auch für die Vortänzerin, die noch für das Kinderheim Haus Maria Frieden sammeln wollte. Löschzugführer Frank Van Dinter rettete sie und spendete im Namen seine Löschzuges 100 Euro für den Auftritt.

Bei bestem Wetter genossen auf dem Platz vor und hinter der Wache bereits am Samstag weit über 1000 Menschen das tolle Angebot. Hüpfburg und Kinderschminken sowie fachmännisches Begutachten der Einsatzwagen beschäftigte an beiden Tagen. Wartezeit brauchte am Samstag, wer hoch hinaus wollte. An einem Kran über Seile gesichert kletterte die neunjährige Alina Winter auf leeren Colakisten in die Höhe. Gut fünf Meter schaffte sie, mehr als 17 Kisten gab es nicht. Sicherheit ging überall vor. „Die Aussicht war toll“, Alina war begeistert, „Angst hatte ich nur ein kleines bisschen, weil ich ja gesichert bin.“

Mit D-Schläuchen, die von der Feuerwehr für kleine Entstehungsbrände eingesetzt werden, wurden die Kleinsten begeistert. Ben (zwei Jahre) durfte mit der Wasserspritze auf ein Auto zielen. Knapp entging seine Oma dem Wasser, als sie ein Bild davon machen wollte. „Mit D-Schläuchen kann man, je nach Druck, zwischen zehn und 25 Liter Wasser pro Minute befördern“, weiß Christian Schmitz aus Neviges, der bei der Feuerwehr für die Jugendlichen zuständig ist. „Das Wasser, das hier verspritzt wird, ist Regenwasser, das in einem Tank unterhalb des Parkplatzes aufgefangen wird“, klärt er weiter auf, „wir benutzen es normalerweise für die Übungen.“ Informationen gab es satt. Mit einem simulierten Wohnungsbrand und einer Fettexplosion wollten die Veranstalter auf Gefahren aufmerksam machen.

Almuth Farer

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