Ein Hauch von Woodstock in Velbert
14.09.2009 | 10:50 Uhr 2009-09-14T10:50:00+0200
Velbert. Mit "Röbbeck Röcks" startet am kommenden Wochenende in Velbert ein neues Open-Air-Rock-Festival. Musikalisch reicht die Bandbreite von Metal über Hard- bis Punkrock. Organisator ist die Band "Epidemic Love", die mit dem Festival an die "legendären Vogler Partys" anknüpfen will.
„Umsonst und draußen”: Für Festivals dieser Art fahren viele nach Bonn, Bochum oder sonst wohin. Umsonst und draußen inklusive zelten, das gibt's derzeit eher weniger. Am 19. September findet letzte – zugegebenermaßen erfundene – Kategorie in Velbert statt. Seit einigen Monaten beschäftigen sich die Jungs von „Epidemic Love” nun schon mit den Vorbereitungen für „Röbbeck Röcks”.
Spaziergang durch Röbbeck gab Ausschlag
Der Ursprung dieser Idee liegt im Prinzip ziemlich weit zurück. Frank Jannusch (36, Schlagzeug und Gesang) und Pitti Janusch (36, Lead-Gitarre und Gesang) sowie Stefan Gräf (37, Rhythmusgitarre und Gesang) machen gemeinsam Musik seit 1987. Damals kannte man sie unter dem Namen „The Frozen Flames”. Bassist Andreas van Ooy (42) stieß im vergangenen Oktober dazu.
Eine Sardinien-Reise von Bassist und Schlagzeuger – „wir hatten wohl vier oder fünf Tage zu viel Zeit” – sowie der lang gehegte Wunsch an legendäre „Vogler-Partys anzuknüpfen”, ließen die Open-Air-Pläne konkret werden. Ein Spaziergang durch die Röbbeck machte die Sache klar, denn dort fanden sie eher zufällig eine Wiese und auch den Bauern, der ihnen die Grünfläche zur Verfügung stellt.
Bei Erfolg soll Festival fortgesetzt werden
Aggregate für Strom, ein Anhänger als Bühne, Dixi-Klo, große Zelte und ein Palettentank fürs Wasser werden am 19. September für die nötige Festival-Infrastruktur sorgen. „Wenn wir Erfolg haben, wollen wir das in den nächsten Jahren fortführen”, sagt Frank. Andreas van Ooy rechnet mit 200 Gästen. „Träumen tue ich aber von 300.” Mal schauen, wer alles Zelt und Schlafsack mitbringt.
Musikalisch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben „Epidemic Love” – Hardrock, Metal Songs – spielen die Düsseldorfer Punkrocker von „The Mock Saints” sowie der Singer und Songwriter Memo Bojan. Und so wird der Abend mehr als ein musikalisches Klassentreffen. Obwohl, „unsere 20 Jahren alten Klassiker spielen wir natürlich auch”, verspricht Pitti. Kein Wunder also, dass sich nicht nur jüngere Festivalfreunde, sondern auch die ältere Garde bereits angekündigt hat. Nun hoffen die Jungs von „Epidemic Love”, dass alles gut geht, das Wetter mitspielt und eine andere Ankündigung noch ein paar Tage auf sich warten lässt.
Sollte sich nämlich am 19. September des Schlagzeugers Frau aus dem Kreißsaal melden, so muss sich Andreas van Ooy ganz schnell „zwischen seiner Band und seiner Frau entscheiden”.
00:16
Na das kann ja was geben. Hoffentlich spielt das Wetter mit .