Drei Schüsse auf bunte Ostereier

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Was wir bereits wissen
Es hat schon Tradition – das Ostereierschießen von Freischütz Langenberg. Und so tummelte sich auch diesmal wieder viel Schützenvolk im Vereinsheim.

Langenberg..  Es wurde eng im Vereinsheim an der Donnerstraße. Und das lange vor Beginn des Ostereierschießens des „Schützenverein Freischütz Langenberg“ . Vierzig Teilnehmer hatten sich im Vorfeld für das nun schon traditionelle Zusammentreffen von Frauen und Männern des Vereins im Nizzatal angesagt. Ja, es ist richtig: Das Ostereierschießen wird nicht nur von den Herren ausgetragen, sondern auch von den Damen. Sie waren auch die ersten, die das Ostereierschießen ausdachten und anbahnten. Erst vor fünf Jahren forderten sich die Männer ein und seitdem trifft sich die Freischützfamilie eine Woche vor Ostern zu dem gemeinsamen Ereignis des Traditionsvereins.

„Die Sache soll in erster Linie Spaß machen“, so „Erfinderin“ und Organisatorin Liesel Grove. Im Mittelpunkt stehe das gesellige Beisammensein. Entsprechend fest- und österlich schmückte sie am Samstag ab 13 Uhr mit Helferinnen den kleinen Saal. Leckere Torten, Gebäck und Kuchen brachten die weiblichen Mitglieder des Schützenvereins mit.

Männer müssen zahlen

„Die Männer müssen einen Obolus zur Teilnahme zahlen“, forderte Margin Köhler, Ehefrau des Vereinsvorsitzenden und schaute, ob alle aktuellen Tollitäten, wie Königin Claudia Skrotzki und König Jörg Verbeck sowie ehemalige Königinnen und Könige und Ehrenmitglied Helmut Schrepping eingetroffen waren. Freischütz-Vorsitzender „Siggi“ Köhler übernahm kurz die offizielle Begrüßung, gab das Wort weiter an Organisatorin Liesel Grove. Dann teilten eifrige Helferinnen Kaffee aus, und die lecken Sachen fanden dankbare Abnehmer. Das gemütliche Beisammensein nahm schnell Fahrt auf.

Ach ja, geschossen wurde auch – jedoch nicht auf die üblichen 10erScheiben, sondern auf ganz spezielle, eigens für diesen Tag angefertigte Zielscheiben. Auf ihnen waren bunte Ostereier mit unterschiedlichen Punkten malerisch willkürlich verteilt.

Eine Zielscheibe, die’s in sich hat

Ein Ei am äußersten Rand der Scheibe hatte es in sich. Zwar gab es zehn Pluspunkte wenn man dieses Ziel traf – allerdings wurde andererseits auch ein Punkt abgezogen, wenn man knapp am Ziel vorbeischoss. Da bedeutete es schon ein Risiko, mit dem Luftgewehr gerade dieses Ei aus zehn Metern Entfernung anzuvisieren. Für Spaß und Unterhaltung war also auch im Schießbereich gesorgt und im gemütlichen Vereinsraum nebenan stieg die Stimmung.

Eine Siegerehrung gab es am Ende auch: den ersten Platz bei den Männern belegte Andrej Kobelew, bei den Frauen gewann Königin Claudia (18 Ringe), bei den Jugendlichen Cora Vogelsang. Und dann verteilte Margit Köhler auch noch wurden auch noch 400 Ostereier und kleine Präsente verteilt, von Margit Köhler liebevoll gestaltet.